Cashflow-Depot

Überblick – Start des Depots in wenigen Monaten

  • Reales Geld: Im Cashflow-Depot setzen wir die Erkenntnisse aus unserer Research-Arbeit in echte Investment-Entscheidungen um. Mit eigenem Geld. 
  • Depotziele: Wir möchten mit ruhiger Hand ein diversifiziertes Depot aufbauen. Das soll uns steigende Cashflows einbringen und uns über die Jahre immer freier und unabhängiger machen. 
  • 100% transparent: Schaue uns über die Schulter. Verfolge von Anfang an wie wir unser Depot aufbauen. Wir werden jede einzelne Transaktion mitsamt Begründungen auf unserem Blog veröffentlichen.
  • Aktien eignen sich zum Vermögensaufbau: Mit unserem Depot wollen wir aufzeigen, dass die langfristige Aktienanlage keine Spekulation ist. Wichtig ist jedoch, dass einige Grundregeln beachtet werden. 

Ziel des Cashflow-Depots: Nachhaltiger und langfristiger Vermögensaufbau, um freier und unabhängiger zu werden

Die in unserer Wirtschaft erarbeitete Wertschöpfung fließt drei verschiedenen Empfängergruppen zu:

  • Arbeitnehmern (über Lohneinkommen)
  • dem Staat (über Steuereinnahmen)
  • Kapitalgebern (über Dividenden und der Wertsteigerung der Anteile)

Der eigene Lohn sowie die Steuereinnahmen des Staates werden von uns gerne entgegengenommen. Die Rolle als Kapitalgeber wird in öffentlichen Diskussionen jedoch oft kritisch betrachtet. Wer dann zugibt, anteiliger Eigentümer zu sein, wird schnell als „Spekulant“ bezeichnet. 

Das ist schade und trifft sicherlich nicht auf jeden Aktionär zu. Noch immer verlassen sich zu viele Menschen auf den Staat. Dabei sinkt das Rentenniveau ab. Da vor allem viele Deutsche „Angst vor der Aktie“ haben, sind sie im Alter abhängig vom Staat. Doch die staatliche Rente wird für viele Personen im Alter nicht ausreichen, um den Lebensstandard zu sichern. Gleichzeitig fließt ein beträchtlicher Teil der hierzulande erwirtschafteten Wertschöpfung ins Ausland ab. Denn viele Aktien deutscher Unternehmen befinden sich in ausländischen Händen. Im Grunde genommen arbeiten wir also besonders fleißig, erfinden neue Produkte, sind produktiv und innovativ zugleich – und lassen dann einen Teil dieser Arbeit einfach so aus unserem Land fließen. 

Doch jeder Einzelne kann dagegen etwas unternehmen und sich über die Jahre immer freier und unabhängiger machen. Wie das geht? Jeden Monat einen Teil des Einkommens zur Seite legen. Die Ersparnis langfristig in Aktien investieren. Schon bauen wir uns neben dem Lohneinkommen ein zweites Einkommens-Standbein auf. Auch wenn der Prozess des Vermögensaufbaus viele Jahre Geduld erfordert, so macht diese Reise Spaß. Denn Jahr für Jahr geht es ein Stück voran. 

Wir wollen mit unserem Cashflow-Depot den Prozess des langfristigen Vermögensaufbaus mit eigenem Geld vormachen. Du kannst uns dabei begleiten. Beobachte unsere Entwicklung und lass dich inspirieren.

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Konzept: So gehen wir konkret vor

Unser Depot wird gegen Ende des Jahres 2021 starten. Wir werden wie folgt investieren:

  • Zum Start einmalig 10.000 EUR in 5-10 Aktien, um eine solide Basis aufzubauen.
  • Anschließend zahlen wir jeden Monat 1.000 EUR ein. Damit kaufen wir bestehende Positionen nach oder neue Werte in das Depot hinein.

Wir investieren unser eigenes Geld und machen kein Musterdepot auf. Über die nächsten 5 Jahre werden wir so insgesamt 70.000 EUR einzahlen.

Aktienauswahl im Cashflow-Depot

Bei der Aktienauswahl und dem Anlagestil setzen wir unser Konzept des unternehmerischen Investierens um. Dieses Konzept ist von folgenden Leitgedanken geprägt:

LeitgedankeErklärung
Langfristiges Denken und HandelnWir sehen uns als Miteigentümer und wollen die Unternehmen langfristig bei ihrem Wachstum begleiten.
Value-GedankeBeim Kauf achten wir auf ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.
Risiken begrenzenIdealerweise ist die Marktkapitalisierung zum Kaufzeitpunkt durch werthaltiges Eigenkapital und/oder einen planbaren Cashflow abgesichert.
Cash-GenerierungBei der Bewertung der Aktien liegt der Fokus auf der Cash-Generierung (Free Cash Flow-Rendite) und dem nachhaltigen Wachstum aus eigener Kraft (in % pro Jahr, über den Zyklus hinweg).
InvestitionsgrenzePro Einzelwert investieren wir in den 5 Jahren maximal 5.000 EUR, was 7 % des eingezahlten Kapitals entspricht. Durch diesen Schritt verhindern wir, unser Projekt des Vermögensaufbaus von der Entwicklung einzelner Unternehmen abhängig zu machen.
LänderauswahlWir investieren global.
Art der InvestmentsDer Schwerpunkt wird auf Einzelaktien liegen, theoretisch sind aber auch Investments in Fonds sowie Anleihen denkbar.
Zahl der WerteSoll langfristig bei 15-50 Titeln liegen. So machen wir uns nicht zu sehr abhängig von einzelnen Unternehmen. Gleichzeitig verlieren wir durch die begrenzte Zahl der Titel nie den Überblick.
Mindest-KriterienJede Aktie muss zum Kaufzeitpunkt eine Marktkapitalisierung von 100 Mio. EUR übersteigen. Zudem muss die Aktie an mindestens einer deutschen Börse gehandelt werden.

KPIs: So messen wir den Fortschritt & Erfolg

Wir verfolgen das Konzept des unternehmerischen Investierens. Gedanklich stellen wir uns vor, uns würde das gesamte Unternehmen gehören. Daher sind für uns die wichtigsten Indikatoren für den Fortschritt des Vermögensaufbaus:

Kriterien für den Fortschritt des Vermögensaufbaus: Free Cash Flow, Wachstum, Dividenden

Der Aktienkurs ist unserer Meinung nach kein gutes Maß für die Entwicklung eines Unternehmens. Insbesondere wenn der Betrachtungszeitraum sehr kurz ist und nur wenige Jahre oder gar Monate umfasst. Langfristig jedoch wird sich eine positive Unternehmensentwicklung auch im Aktienkurs widerspiegeln. Nur kann das viele Jahre dauern. Da sind wir wieder bei dem Thema Geduld: Die Börse ist eben kein Ort für das schnelle Geld.

Q&A: Deine Fragen, unsere Antworten

Bei welcher Bank wird das Cashflow-Depot geführt?

Wir führen das Depot beim Smartbroker. Dort zahlen wir nur 0-4 EUR je Transaktion. Zudem haben wir Anschluss zu den meisten Börsenplätzen. Daher können wir die günstigste Börse für die jeweilige Transaktion heraussuchen. Wir führen keine geschäftliche Beziehung zum Smartbroker, andere Broker bieten ähnliche Konditionen an. Ebenfalls empfehlen können wir die Angebote von ING, comdirect und Consors. Mit den Neobrokern TradeRepublic und ScalableCapital haben wir noch nicht genügend Erfahrungen gesammelt, um ein Urteil fällen zu können.

Kann man beim Cashflow-Depot mitmachen bzw. das Depot nachbilden?

Wir veröffentlichen alle Transaktionen auf unserem Blog. Insofern kannst du unser Vorgehen genau beobachten. 

Von einem blinden Nachbilden des Depots raten wir ab. Du bist für dein Kapital selbst verantwortlich und solltest daher nur Investment-Entscheidungen treffen, die du nach eigener Überlegung für geeignet hältst. 

Du kannst unsere Transaktionen zwar als Inspiration für eigene Überlegungen verwenden. Selbst Investieren solltest du jedoch nur dann, wenn du das Geschäftsmodell des jeweiligen Unternehmens sowie die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken ausreichend verstanden hast. 

Warum heißt das Depot Cashflow-Depot?

Wir sehen uns als unternehmerische Investoren. Gedanklich stellen wir uns vor, uns würden die gesamten Unternehmen gehören. Als vollständige Eigentümer interessieren uns vor allem folgende Überlegungen:

  • Höhe der jährlichen Cash-Generierung: Wie viel Cash können wir uns jährlich auszahlen lassen, ohne das Unternehmen zu schwächen?
  • Nachhaltiges und zyklusbereinigtes Wachstum des Cashflows: Wie stark kann der Free Cash Flow über den Zyklus hinweg jährlich anwachsen? 
  • Sicherheit des Cashflows: Wie sicher ist die Cash-Generierung in der Zukunft?

Natürlich erwerben wir mit dem Kauf von einzelnen Aktien nur winzige Anteile an riesigen Unternehmen. Der Fokus auf die Cash-Generierung hilft uns allerdings dabei, die richtigen Unternehmen für eine Investition zu finden – und diese dann langfristig zu begleiten.

Cashflow zielt bei uns nicht auf ein maximal hohes Dividendeneinkommen bzw. hohen Cashflow auf unser Depotkonto ab. Das ist nicht das Ziel unserer Anlagestrategie.

Wir betrachten den Free Cash Flow auf Unternehmensebene. Wofür dieser verwendet wird, spielt für uns eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass der freie Cashflow sinnvoll und maximal wertschaffend eingesetzt wird. Dies bedeutet nicht immer eine maximal hohe Dividende auszukehren.

Zudem haben wir Investoren meist die Wahl. Entweder können wir uns für eine Aktie mit anfänglich besonders hoher Free Cash Flow-Rendite entscheiden. Dann kann das Unternehmen aber meist nur noch sehr langsam wachsen. Oder wir entscheiden uns für eine geringe anfängliche Free Cash Flow-Rendite, erhalten dafür aber ein höheres Wachstum. Für uns ist weder das Eine, noch das Andere besser. Wir betrachten stets die Summe beider Werttreiber. Anschließend entscheiden wir uns für die Aktien, bei denen wir die besten Chance-Risiko-Verhältnisse erwarten.

Wie werden die Risiken im Depot begrenzt?

Jedes Aktiendepot unterliegt gewissen Kursschwankungen. Wir haben die folgenden vier Mechanismen in unser Konzept eingebaut, um die Risiken zu begrenzen:

1. Ausreichende Anlagedauer

Das Depot ist auf eine Anlagedauer von mehreren Jahrzehnten ausgelegt. Wir investieren nur Geld, auf das wir in den nächsten Jahren nicht angewiesen sind. Somit können wir Schwächephasen aussitzen. Zudem hilft uns der Fokus auf das unternehmerische Investieren: Wir besitzen nach wie vor dieselben Unternehmensanteile an denselben Unternehmen. Kursrückgänge tun uns daher nicht weh und schaden uns nicht. 

2. Cost-Average-Effekt

Wir zahlen jeden Monat 1.000 EUR in das Depot ein. Sinken die Kurse ab, so bekommen wir mit derselben Investitionssumme mehr anteiligen Cashflow, mehr Dividenden und einen größeren Unternehmensanteil für das gleiche Geld ins Depot gebucht. Das erhöht sogar die langfristige Rendite des Depots. 

3. Value-Ansatz

Wir investieren nur dann Geld in eine Aktie, wenn wir ein positives Chance-Risiko-Verhältnis sehen. Idealerweise ist die gesamte Marktkapitalisierung eines Unternehmens durch werthaltiges Eigenkapital und/oder einen planbaren Cashflow abgesichert. Mit diesem Ansatz wollen wir die Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Verlustes einer Aktienposition absenken. 

4. Diversifikation

Trotz aller Vorsicht werden uns im Zeitverlauf Fehler unterlaufen. Mit einem diversifizierten Depot sorgen wir dafür, dass die Schadenshöhe jedes Fehlers begrenzt ist. Wenn etwas schiefgeht, darf es nicht die Performance mehrerer Jahre kosten. Daher haben wir den Betrag, den wir maximal in eine Aktie investieren werden, auf 5.000 EUR begrenzt. Dies entspricht 7 % der in das Depot einzuzahlenden Summe in den nächsten 5 Jahren. Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer maximalen Positionsgröße und eines kompletten Totalverlustes einer Aktienposition wird der Vermögensaufbau somit maximal um ein Jahr zurückgeworfen.

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