Shimano Aktie: Talfahrt beendet, Nachfrage und Aktienkurs ziehen wieder an – aufspringen?

Ab 2020 erlebte die Fahrradbranche einen beispiellosen Boom. Innerhalb von zwei Jahren verdoppelte sich die Ertragskraft von Shimano. Daraufhin folgte eine Phase der äußerst geringen Nachfrage. Der Kurs der Shimano Aktie brach um mehr als 50 Prozent ein. Nun ziehen Nachfrage und Aktienkurs wieder an.

Inhaltsverzeichnis

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Übersicht zur Shimano Aktie

Kennzahlin japanischen Yenin Euro
Zahl der Aktien89,8 Mio.89,8 Mio.
Kurs je Aktie26.700 JPY166 EUR
Marktkapitalisierung2.400.000 Mio. JPY14.900 Mio. EUR
NetCash577.000 Mio. JPY3.600 Mio. EUR
NetCash je Aktie6.400 JPY40 EUR
Unternehmenswert1.823.000 Mio. JPY11.300 Mio. EUR
KGV 2024e/25e30,4/27,630,4/27,6
FCF-Rendite 2024e/25e2,7 %/3,4 %2,7 %/3,4 %
Div.-Rendite 2024e/25e1,1 %/1,2 %1,1 %/1,2 %
ISINJP3358000002JP3358000002

Neu: Diesen Artikel als Video anschauen

Tobias Kramer hat uns auf seinen YouTube Kanal echtgeld.tv eingeladen, um die Inhalte dieses Blogartikels zu besprechen:

Geschäftsmodell

Shimano ist mit einem globalen Marktanteil von ca. 50 % der Nr. 1 Hersteller von Fahrradkomponenten. Im Segment der Hochleistungsräder und bei Bremsen/Schaltungen erreicht die Gesellschaft sogar Werte von 70-80 %.

Das japanische Unternehmen ist vertikal integriert. Alle relevanten Prozesse der Wertschöpfungskette werden selbst durchgeführt:

  • Forschung und Entwicklung
  • Erprobung neuer Technologien mit Radsportprofis
  • Produktion
  • Vertrieb

Durch dieses System kann Shimano eine besonders hohe Qualität gewährleisten.

Die Strategie sieht vor, Innovationen zuerst im hochpreisigen Segment einzuführen. Nach einiger Zeit wird die Produktion in günstigere Länder verlagert, sodass die Komponenten schrittweise in den Massenmarkt gelangen. Dadurch kann Shimano der Konkurrenz dauerhaft einen Schritt voraus bleiben.

Investitionsthese

Die Fahrradbranche befindet sich auf einem langfristigen Wachstumspfad. Angetrieben wird die Branchenentwicklung von folgenden Trends:

  • steigendes Gesundheitsbewusstsein
  • geringer Ressourcen- und Platzverbrauch
  • niedrige Kosten
  • erhöhter Komfort (E-Bikes)
  • Übergang zu einem Lifestyle Produkt 

Da Shimano die Hälfte aller weltweit verbauten Fahrradkomponenten herstellt, können Anleger mit einer einzigen Aktie den halben Fahrradteilemarkt abdecken und so direkt von den Wachstumsmöglichkeiten der Branche profitieren.

Die positive Entwicklung wird bspw. im langfristigen Umsatzverlauf des japanischen Unternehmens ersichtlich. In den letzten zehn Jahren konnte Shimano den Umsatz mit einer Rate von 6 % p.a. steigern.

Aus unserer Sicht wird sich das Wachstum in den kommenden Dekaden fortsetzen. Das macht Shimano zu einer guten Buy-and-Hold-Anlage, denn für die langfristige Rendite ist neben der Höhe der Cashgenerierung vor allem das Wachstumspotential entscheidend.

Weiterhin erscheint eine Investition auch deshalb so spannend, weil das Unternehmen hervorragend geführt wird.

Als die Nachfrage ab dem Jahr 2020 explosionsartig gestiegen ist, hat sich das Management gegen einen Ausbau der Produktionskapazitäten im großen Stil entschieden. Die Sorge der Unternehmensleitung war, dass die neuen Werke erst dann bereit sind, wenn sich die Nachfrage schon wieder normalisiert hat.

So ist es gekommen. Durch die vorausblickende Entscheidung konnte nicht nur das Geld in der Kasse gehalten, sondern selbst in Zeiten der geringen Nachfrage stets eine operative Gewinnmarge von mindestens 15 % beibehalten werden.

Japanische Unternehmen werden eben nicht auf Sicht von Quartalen, sondern mit Blick auf die nächsten 100 Jahre geführt.

Kursentwicklung der Shimano Aktie

Shimano Aktie: Langfristige Kursentwicklung und Kursziel
Bildquelle: Comdirect

In den letzten zehn Jahren (von 2014 bis 2024) stieg der Kurs der Shimano Aktie von 88 auf 166 EUR, was einer jährlichen Rendite von 7,5 % entspricht (Total Return, Dividenden mit eingerechnet).

Mittlerweile pendelt der Kurs schon seit neun Jahren im Bereich von um die 150 EUR.

Auch das ist typisch für japanische Aktien: Jahrelang tut sich im Aktienkurs fast gar nichts, bis es dann plötzlich extrem stark nach oben geht. Daraufhin folgt wieder eine mehrjährige Phase der Konsolidierung.

Bei Shimano zog der Preis eines Anteilsscheins als Folge des branchenweiten Booms in den Jahren 2020 und 2021 stark an. Im Anschluss ging es im Einklang mit der Nachfrageflaute wieder zurück auf den Wert des Jahres 2019.

Doch seit einem halben Jahr deutet sich im Chart eine Bodenbildung ab. Der Kurs legte bereits von 125 auf derzeit 166 EUR zu. Gleichzeitig beträgt der Abschlag auf das Allzeithoch immer noch 40 %.

Blicken wir nun auf die Geschäftsentwicklung, damit wir besser nachvollziehen können, warum der Aktienkurs zuletzt in einen Aufwärtstrend zurückkehrte – vielleicht ist ja noch viel mehr Potential vorhanden?

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Operative Unternehmensentwicklung

Zuletzt haben sich die Geschäfte bei Shimano wie folgt entwickelt:

Jahr202220232024(e)H2 2024(e)nachhaltiges Niveau
Umsatz in Mrd. JPY629 (+15 %)474 (-25 %)450 (-5 %)233 (+10 %)525
EBIT in Mrd. JPY169 (+14 %)84 (-51 %)66 (-21 %)35 (+17 %)105
Gewinn in Mrd. JPY128 (+11 %)61 (-52 %)77 (+26 %)33 (+200 %)96
EPS in JPY1.408 (+12 %)676 (-52 %)862 (+28 %)375 (+213 %)1.070
EPS in EUR5,35 2,336,65
Datenquellen: 2022 und 2023 aus den Unternehmensdokumenten; 2024: aktualisierte Management-Prognose; nachhaltiges Niveau: Erwartungshaltung von Abilitato

Nach dem Rekordjahr 2022 schaltete Shimano 2023 in den Rückwärtsgang: Umsatz und operativer Gewinn brachen um 25 % bzw. 51 % ein.

Für das Jahr 2024 erwartet das Management gemäß der kürzlich erhöhten Prognose einen weiteren Rückgang von Umsatz und operativem Gewinn um 5 % bzw. 21 %.

Wer allerdings das zweite Halbjahr 2024 isoliert betrachtet (und es mit dem zweiten Halbjahr 2023 vergleicht), kommt zu einem ganz anderen Schluss: Shimano kehrt gerade auf den Wachstumspfad zurück.

Gehen wir die Kennzahlen der Reihe nach durch.

Umsatz

Shimano Aktie: Langfristige Umsatzentwicklung
Bildquelle: Aktienfinder.net

Egal, welchen Zeitraum man betrachtet: Über die letzten 5, 10 und sogar 20 Jahre konnte Shimano den Umsatz um 6 % p.a. steigern.

Grundsätzlich verläuft das Wachstum viel stabiler als bspw. in der Autobranche.

Der Boom der Jahre 2021 und 2022 war allerdings nicht nachhaltig, weil viele Konsumenten in der Zeit der Coronapandemie die Anschaffung des nächsten Fahrrads vorgezogen haben (Ansteckung im ÖPNV vermeiden, eine der wenigen „erlaubten“ Freizeitaktivitäten, Überschussersparnisse).

Da ist es nicht verwunderlich, dass der Umsatz in 2023 (und im ersten Halbjahr 2024) gesunken ist. Allerdings hat sich dieser auf einem Niveau eingependelt, der rund 25 % über dem 2019er Wert liegt.

An dieser Stelle sollte allerdings noch die Abwertung des japanischen Yen berücksichtigt werden. Angesichts eines internationalen Umsatzanteils von 90 % hat die Währungsabwertung die ausländischen Umsätze künstlich aufgebläht.

Entwicklung des Währungspaars EUR/JPY
Bildquelle: Google Finanzen

Bereinigt man die Umsatzentwicklung um die Währungsabwertung, liegt der Erlös (in EUR betrachtet) derzeit in etwa auf dem Niveau des Jahres 2019.

Viel spannender ist aber der Blick nach vorn: Aus der angehobenen Unternehmensprognose kann abgeleitet werden, dass die Firma für das zweite Halbjahr 2024 mit einem Umsatzanstieg von 10 % rechnet.

Um den Grund dafür zu erforschen, blicken wir nun auf den Umsatz nach Regionen.

Umsatz nach Regionen

Shimano Umsatz nach Regionen
2024: Umsatzprognose vom Unternehmen; Bildquelle: Investorenpräsentation Juli 2024, Shimano

In den meisten Regionen liegt die Nachfrage weiterhin auf dem niedrigen Niveau des Jahres 2019. Anders ist die Lage in China: Dort geht das Management von einem Umsatzwachstum aus, das knapp 50 % erreichen soll.

Während das Chinageschäft bei fast allen anderen Unternehmen in einer tiefen Krise steckt, kann sich Shimano vor Aufträgen aus dem Reich der Mitte kaum retten.

Der Grund dafür: In China ist das Radfieber ausgebrochen. Vor einiger Zeit stellte Xinhua (ein Fahrradhersteller aus Taiwan) ein neues Bike vor, das 10.000 EUR kostet. Binnen kürzester Zeit gingen 40.000 Bestellungen ein.

Eines sollten Anleger bei aller China-Kritik nicht vergessen: In den letzten Jahren hat sich die Kaufkraft der Bevölkerung erheblich erhöht. Angesichts einer Einwohnerzahl von mehr als 1,4 Mrd. genügt es, wenn nur ein Bruchteil der Konsumenten den Radsport für sich entdeckt.

Das hat zur Folge, dass nur zwei Jahre nach dem letzten Lieferengpass weltweit erneut etliche Baugruppen von Shimano schon wieder vergriffen sind.

Die Informationslage ist dünn, aber das manager magazin berichtete Anfang Juni, dass Shimano von einer Knappheit ausgeht, die sich über mindestens 18-24 Monate erstrecken wird.

Und dann könnte auch noch eine Erholung der Nachfrage im wichtigen europäischen Absatzmarkt dazukommen. In solch einem Umfeld wird es Shimano leichtfallen, zu den alten Gewinnmargen zurückzufinden.

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Operative Gewinnmarge

Operative Gewinnmarge von Shimano
Bildquelle: Aktienfinder.net

In den letzten zehn Jahren erreichte Shimano durchschnittlich eine EBIT-Marge von 23 %.

2023 lag der Wert bei 18 %, für das laufende Jahr wird ein Margenniveau von 15 % erwartet.

Selbst in einem Umfeld der äußerst geringen Nachfrage gelingt es Shimano also weiterhin, hochprofitabel zu arbeiten. Das spricht für die Markstellung und die daraus hervorgehende Preissetzungsmacht des Unternehmens.

Nettogewinn

Shimano Aktie Prognose: Der Gewinn zieht bereits deutlich an
Bildquelle: Investorenpräsentation Juli 2024, Shimano

Aufmerksamen Lesern ist beim Betrachten der Kennzahlentabelle am Anfang dieses Kapitels aufgefallen, dass der operative Gewinn im Gesamtjahr 2024 zwar nochmals um 21 % sinken, Nettogewinn und EPS dagegen schon um mehr als 25 % zulegen sollen.

Das lässt sich mit dem großen Cashbestand erklären, den sich Shimano über die Jahre angespart hat. Dieser beträgt mittlerweile 40 EUR je Aktie, was etwa einem Viertel der Marktkapitalisierung entspricht.

Da die Zinsen in Nordamerika und Europa erheblich angehoben wurden und der Großteil des Cashbestands in diesen Regionen angelegt sein dürfte, fließen dem japanischen Fahrradteilehersteller nun Zinseinnahmen in einem erheblichen Umfang zu.

Entwicklung des Gewinns je Aktie von Shimano
Bildquelle: Aktienfinder.net

Die Kombination aus

  • der wieder angesprungenen Nachfrage
  • der Abwertung des japanischen Yen
  • und den hohen Zinseinnahmen

hat zur Folge, dass der Gewinn je Aktie trotz der immer noch geringen Stückzahlen zeitnah auf einen Wert von 1.070 JPY bzw. 6,65 EUR steigen sollte, was einem Zuwachs von mehr als 90 % gegenüber dem Wert aus dem Jahr 2019 entspricht.

Kapitalallokation

Für die langfristige Rendite einer Investition ist es von entscheidender Bedeutung, wie die im operativen Geschäft erwirtschafteten Mittel angelegt werden.

Wir trauen Shimano auf nachhaltiger Basis (bereinigt um zyklische Schwankungen) folgende Kennzahlen zu:

  • Umsatz: 525 Mrd. JPY
  • EBIT-Marge: 20 % (Durchschnitt der letzten zehn Jahre: 23 %)
  • EBIT: 105 Mrd. JPY
  • Zinsertrag: 23 Mrd. JPY (4 % auf den Cashbestand von 577 Mrd. JPY)
  • Vorsteuergewinn: 128 Mrd. JPY
  • Steuerquote: 25 %
  • Nettogewinn: 96 Mrd. JPY
  • Gewinn je Aktie: 1.070 JPY = 6,65 EUR (aktueller Wechselkurs: 161 JPY entsprechen 1 EUR)

Betrachten wir nun, wie der Mittelzufluss in Höhe von 96 Mrd. JPY aufgeteilt wird.

1. Investitionen in das Anlagevermögen: 38 Mrd. JPY vs. Abschreibungen von 24 Mrd. JPY = 14 Mrd. JPY oder 15 % des Gewinns

In der Vergangenheit hat der japanische Konzern die Produktionskapazität nur sehr vorsichtig ausgebaut.

Investitionen und Abschreibungen von Shimano
blau: Abschreibungen, schwarz: Investitionen in das Anlagevermögen; Bildquelle: TIKR.com

Da die Werke nun zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre am Anschlag laufen, haben wir für die Zukunft ein jährliches Investitionsniveau von 38 Mrd. JPY angenommen, das entspricht dem 1,6-fachen der Abschreibungen.

Somit werden nach Abzug der Investitionen immer noch 85 % des Gewinns in Free Cash Flow konvertiert.

Unsere Annahme des nachhaltig erzielbaren Free Cash Flows liegt daher bei einem Wert von 82 Mrd. JPY (pro Aktie: 913 JPY bzw. 5,67 EUR).

2. Shimano Aktie Dividende: 28 Mrd. JPY oder 29 % des Gewinns

Shimano Aktie Dividende und Ausschüttungsquote
Bildquelle: Aktienfinder.net

Shimano zahlt bereits seit dem Jahr 1972 in jedem Jahr eine Dividende aus, diese musste noch nie gekürzt werden.

Zwar liegt die Dividendenrendite nur bei 1,1 %, allerdings hat die Gesellschaft die Ausschüttungen in den letzten vier Jahren verdoppelt.

Da die Ausschüttungsquote einen Wert von nur 29 % erreicht, steht weiteren Steigerungen in den kommenden Jahren nichts entgegen.

3. Aktienrückkäufe: 24 Mrd. JPY oder 25 % des Gewinns

Zahl der ausstehenden Shimano Aktien
Bildquelle: Aktienfinder.net

Nach einer zehnjährigen Pause kauft Shimano seit dem Jahr 2022 wieder eigene Aktien zurück.

Zuletzt wurden pro Jahr etwa 1 % der ausstehenden Aktien erworben. Das führt zu einem Cashabfluss von weiteren 24 Mrd. JPY oder 25 % der nachhaltigen Ertragskraft.

4. Stärkung der Bilanz: 30 Mrd. JPY oder 34 % des Gewinns

Zusammengefasst ergibt sich folgende Kapitalallokation:

in Mrd. JPYin %
Nachhaltige Ertragskraft96 Mrd. JPY100 %
abzgl. Investitionen in das Anlagevermögen14 Mrd. JPY15 %
abzgl. Dividendenzahlungen28 Mrd. JPY29 %
abzgl. Aktienrückkäufe24 Mrd. JPY25 %
= verbleibender Betrag30 Mrd. JPY31 %

Der verbleibende Betrag von 30 Mrd. JPY bzw. 31 % des nachhaltigen Gewinns wird zur weiteren Stärkung der Bilanzreserven einbehalten und verzinslich angelegt.

Obwohl die Eigenkapitalquote bereits einen Wert von kaum vorstellbaren 92 % erreicht und die NetCash Position auf 40 EUR je Aktie angewachsen ist, erhöht sich das Cashpolster so um einen Betrag von 2,10 EUR pro Jahr.

Shimano befindet sich in einer finanziellen Situation, in der ein weiterer Aufbau der Bilanzreserven keinen Sinn mehr ergibt. Auf der anderen Seite führ die Firma etwa 54 % des Gewinns an die Aktionäre zurück (Summe aus Dividenden und Rückkäufen), was in Japan bereits eine positive Ausnahme darstellt.

Bevor wir zum Fazit kommen, ist die entscheidende Frage noch unbeantwortet: Wie steht es um die Bewertung der Shimano Aktie?

Bewertung der Shimano Aktie

Renditeerwartung je nach Einstiegskurs und Ermittlung des fairen Wertes

In unserem Bewertungsmodell gehen wir von einer langfristigen Anlage aus.

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KGV und Shimano Aktie Kurzsiel

Jetzt validieren wir unsere Einschätzung zur Bewertung der Shimano Aktie noch anhand des historischen Kurs-Gewinn-Verhältnisses.

Shimano Aktie Kursziel: Bewertung anhand des KGVs
Bildquelle: Aktienfinder.net

Bezogen auf den erwarteten Gewinn des Jahres 2025 wird die Shimano Aktie mit einem KGV von 27,6 bewertet.

Im Verhältnis zur von uns ermittelten nachhaltige Ertragskraft (in einem durchschnittlichen Jahr erwirtschafteter Gewinn) liegt das KGV bei 25.

Dem steht ein KGV von 25 gegenüber, zu dem das Wertpapier im Durchschnitt der letzten 20 Jahre bewertet wurde.

Da sich Shimano derzeit einer rapide steigenden Nachfrage erfreut, könnte der Gewinn in den nächsten 1-2 Jahren deutlich über das nachhaltige Niveau hinauswachsen. Das würde zusätzliches Kurspotential eröffnen.

Fazit zur Shimano Aktie: Gute Aussichten, einzigartige Marktstellung, riesiger Cashberg und faire Bewertung

Operative Entwicklung

Die Fahrradbranche verfügt über gute Zukunftsaussichten. Die Wachstumstreiber (steigendes Gesundheitsbewusstsein, geringer Ressourcen- und Platzverbrauch, niedrige Kosten, erhöhter Komfort (E-Bikes) und Übergang zu einem Lifestyle Produkt) sind intakt.

Shimano ist ein hervorragend geführter Qualitätstitel, der sich seit mehr als 100 Jahren im Wettbewerb behaupten kann und einen Weltmarktanteil von 50 % erreicht hat. Daher können sich Anleger mit dem Kauf eines einzigen Wertpapiers an der Hälfte der Branche beteiligen.

Auf unserer Website steht an mehreren Stellen folgendes Motto: „Investiere in eine Zukunft, an die du glaubst“. Das trifft auf Shimano perfekt zu.

Vergleicht man die Fahrrad- mit der Autobranche, ergeben sich folgende Vorteile:

  • stärkeres Wachstum
  • geringere Schwankungen
  • weniger Wettbewerb
  • höhere Profitabilität
  • keine strukturellen Umbrüche zu bewältigen

Daher eignet sich die Shimano Aktie gut für eine Buy-and-Hold Anlage.

Bewertung

Nach einer zweijährigen Phase der geringen Nachfrage ist der japanische Konzern auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Der Kurs notiert aber noch 40 % unter dem Allzeithoch.

Bezogen auf den (von uns geschätzten) nachhaltigen Gewinn wird das Wertpapier derzeit mit einem KGV von 25 bewertet. Das ist nicht günstig, reflektiert aber auch die guten Wachstumsaussichten, die führende Marktstellung und die fürstliche Bilanz (keine Schulden und 40 EUR Cash je Aktie).

So gehe ich vor

Vor knapp zwei Jahren habe ich mir eine erste Position Shimano Aktien zu einem Kurs von ca. 155 EUR ins Depot gelegt. Wäre ich noch nicht investiert, würde ich das heute wieder machen.

Für Nachkäufe warte ich auf Kurse, ab denen die Renditeerwartung in den Bereich von 11 bzw. 12 % pro Jahr steigt (die genauen Werte findet ihr im Abschnitt „Renditeerwartung je nach Einstiegskurs und Ermittlung des fairen Wertes“).

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Recherchequellen

Dieser Abschnitt ist für alle, die auf eigene Faust weiter recherchieren möchten. Hier folgt eine Auflistung der wichtigsten Recherchequellen:

RecherchequelleWas ist dort zu finden?
AbilitatoAlle Artikel zur Shimano Aktie
Aktienfinder.netGrafiken und Kennzahlen zur fundamentalen Entwicklung 
Marketscreener.comAnalystenschätzungen zur künftigen Entwicklung
TIKR.comGrafiken und Kennzahlen zur fundamentalen Entwicklung
ShimanoHalbjahreszahlen 2024
ShimanoInvestorenpräsentation Juli 2024
Manager MagazinBericht über die gewaltige Nachfrage aus China

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Über den Autor

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Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels ist der Autor in folgender Aktie aus dem Artikel investiert: Shimano

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Kommentare zu diesem Blogbeitrag

8 Antworten

  1. Hallo Jonathan,

    Vielen Dank für das (erwartbar) informative Update zu der tollen Firma Shimano. Besonders interessant fand ich die Information zum Umsatzwachstum in China. Dort schlummert einiges Potential, wie mir scheint.
    Neben Nippon Sanso Holdings ist Shimano eines meiner Japan-Abenteuer – auf Basis Deiner tollen Analysen.

    Schöne Grüße
    Martin

  2. Hallo Jonathan,

    wie ist der Kursrückgang bei Shimano seit August entgegen Deiner Prognose zu erklären? Gab es besondere Ereignisse? Lohnt sich jetzt ein Nachkauf?
    Vielen Dank im Voraus.
    Micha

    1. Hallo Micha, mir sind keine Neuigkeiten bekannt. Die Q3 Zahlen sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Ob sich ein Nachkauf lohnt, musst du selbst entscheiden. Persönlich habe ich bisher noch nicht aufgestockt, da es derzeit sehr viele preiswerte Alternativen gibt. Ich sehe Shimano aber weiterhin als gut geführtes Qualitätsunternehmen mit intakten Wachstumstreibern. BG, Jon

  3. Das Chinageschäft hat sich trotz des dort ausgebrochenen Radfiebers nach Q2 2025 um fast 50% zu 2024 reduziert. Ich finde keine Erklärung. Wie kann das sein?

    Wie sieht es jetzt mit einer Aufstockung bei dir aus, Jonathan? Der Kurs ist ordentlich runter.

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