Coca-Cola Aktie: 3 % Dividende – und seit 59 Jahren jährlich mehr

Coca-Cola ist hochprofitabel. Die Gewinnmarge beträgt ca. 30 Prozent. In den letzten Jahren ist das Unternehmen jedoch kaum noch gewachsen. Doch das ändert sich gerade. Umsatz und Gewinn legen wieder kräftig zu. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Coca-Cola Aktie zu kaufen?

Inhaltsverzeichnis

Übersicht Coca-Cola Aktie

Datum04. November 2021
Zahl der Aktien4.300 Mio.
Aktienkurs56 USD
Marktkapitalisierung240.800 Mio. USD
Nettofinanzverschuldung31.800 Mio. USD
Unternehmenswert272.600 Mio. USD
ISINUS1912161007

Investitionsthese zur Coca-Cola Aktie

Hoher Cashflow: Coca-Cola ist eine Cash-Maschine. Zehn Milliarden USD werden jährlich erwirtschaftet. Zudem ist der Cashflow äußerst stabil. Coca-Cola behauptet sich seit 135 Jahren. Das Unternehmen hat schwere Wirtschaftskrisen, Weltkriege und Zeiten mit hoher Inflation überstanden. Wer Coca-Cola Aktien kauft, beteiligt sich an diesem inflationsgeschützten Cashflow und verdient an jedem verkauften Getränk mit.

Seit 59 Jahren steigende Dividende: Der verlässlich sprudelnde Cashflow ermöglicht es Coca-Cola, die Dividende seit 59 Jahren in jedem Jahr anzuheben. Viermal im Jahr, alle 90 Tage erhalten die Aktionäre eine Überweisung auf ihr Konto. Die Dividendenrendite liegt bei attraktiven 3 %. Doch es gibt einen Haken: Da der Gewinn seit dem Jahr 2012 kaum noch gesteigert werden konnte, hat das Dividendenwachstum in den letzten Jahren nachgelassen.

Ist das Wachstum zurück? Nun könnte die jahrelange Phase der Stagnation beendet sein. Coca-Cola hat die Coronakrise genutzt, um sich neu aufzustellen. Die Zahl der Marken wurde von 400 auf 200 halbiert. Zudem hat sich das Unternehmen in den wachstumsstarken Bereichen Energydrinks, Kaffee und Sportgetränke durch Übernahmen verstärkt. Die Strategie zeigt ihre Wirkung. Coca-Cola hat den Corona-Einbruch bereits vollständig ausgebügelt und steuert auf einen neuen Rekordgewinn zu. Steigt die Dividende bald wieder stärker an?

Geschäftstätigkeit der Coca-Cola Aktie

Branche der alkoholfreien Erfrischungsgetränke

Seit 135 Jahren erhältlich: Coca-Cola ist ein Unternehmen mit langer Tradition. Bereits seit dem Jahr 1886 ist die namensgebende, braune Brause erhältlich. Ursprünglich wurde Coca-Cola in Apotheken verkauft, enthielt Kokain und wurde als Medizin angeboten.

Geholfen haben soll die damalige Cola gegen Suchtkrankheiten, aber auch gegen zahlreiche andere Beschwerden. Erstaunlich ist, dass sich die Gerüchte der heilenden Wirkung hartnäckig halten. Noch heute wird Coca-Cola in einigen südamerikanischen Ländern bei verschiedenen Krankheiten verabreicht.

Ein zeitloses Getränk: Coca-Cola hat Wirtschaftskrisen, Weltkriege und Zeiten mit hoher Inflation überstanden. Obwohl das Unternehmen über 100 Jahre alt ist, werden die Produkte heute stärker als jemals zuvor nachgefragt.

Ganze 1,9 Milliarden Portionen zu je 0,25 Liter aus dem Hause Coca-Cola werden auf unserem Planeten mittlerweile täglich konsumiert.

Scheinbar gibt es für das Unternehmen keinen Lebenszyklus. Zahlreiche Industrien und Unternehmen haben Aufschwünge und Abschwünge erlebt. Coca-Cola ist geblieben.

Ein nichtzyklisches Konsumprodukt: Der Grund für diesen dauerhaften Erfolg ist schnell gefunden: Jeden Morgen wachen 7,8 Milliarden Menschen mit Durst auf. Coca-Cola bietet ein breites Produktportfolio an geschmackvollen Erfrischungsgetränken an. Egal, ob gerade eine Krise herrscht oder nicht: Die Getränke werden nachgefragt.

Coca-Cola bedient eines der wichtigsten Grundbedürfnisse von uns Menschen. Das sorgt für einen besonders stabilen und planbaren Geschäftsverlauf.

Kaum wachsend: Jedoch hat die Branche auch ihre Schattenseite: Die Nachfrage ist zwar stabil, aber sie wächst kaum. Pro Person und Tag werden zwei bis drei Liter getrunken. Das war schon vor 100 Jahren so, das ist heute so, und das wird aller Voraussicht nach auch in 100 Jahren so bleiben.

Globaler Marktanteil von Coca-Cola im Getränkemarkt

Marktanteil von Coca-Cola in verschiedenen Märkten für nicht-alkoholische Erfrischungsgetränke.
Bildquelle: Coca-Cola Investor Relations Website, Strategy, Coca-Cola.

Der globale Getränkemarkt setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Zum einen gibt es nicht-kommerzielle Getränke (Non-Commercial, Leitungswasser), zum anderen gibt es käufliche Getränke (Alkohol, Heißgetränke, Kaltgetränke).

In den entwickelten Ländern (Developed Markets) stammen 67 % der nachgefragten Getränkemenge aus dem kommerziellen Bereich. In den aufstrebenden Ländern sind es erst 30 %. Die Einkommen reichen in diesen Ländern noch nicht aus, um den Großteil der Getränke käuflich erwerben zu können.

Langfristig dürfte sich das ändern. Mit steigenden Einkommen dürfte sich der Anteil der kommerziellen Getränke an das Niveau der entwickelten Länder angleichen.

Derzeit erreicht Coca-Cola in den entwickelten Ländern einen Marktanteil von knapp 9 % der gesamten konsumierten Getränkemenge. In den aufstrebenden Ländern liegt der Marktanteil erst bei 1,5 % der konsumierten Getränkemenge.

Somit ergibt sich für Coca-Cola ein viele Jahrzehnte anhaltendes Wachstumspotential. Allerdings ist die jährliche Wachstumsrate gering. Sie liegt nur bei wenigen Prozent.

Die unterschiedlichen Kategorien des Getränkemarktes: Wachstumstempo und Marktanteil von Coca-Cola

Marktwachstum im Markt für nicht-alkoholische Erfrischungsgetränke.
Bildquelle: Coca-Cola Investorenpräsentation 2017, The Discipline of Growth, S. 2, Coca-Cola.

Coca-Cola teilt den nicht-alkoholischen Getränkemarkt in fünf Kategorien ein. Jede der Kategorien wächst mit einer anderen Geschwindigkeit (Spalte CAGR, gibt das prozentuale jährliche Wachstum an).

Zudem wird auf der Grafik der Marktanteil von Coca-Cola in den fünf Kategorien abgebildet (Spalte KO Share, 2016).

50 % Marktanteil im Bereich der kohlensäurehaltigen Softdrinks: Sofort fällt die Dominanz in der Kategorie der Softdrinks auf. In dieser Kategorie erreicht Coca-Cola einen Marktanteil von mehr als 50 %. In den anderen Kategorien liegt der Marktanteil von Coca-Cola hingegen erst bei 10 bis 15 %.

Die Strategie von Coca-Cola sieht vor, den hohen Marktanteil in der Kategorie der Softdrinks zu halten. Gleichzeitig soll der Marktanteil in den übrigen Kategorien ausgebaut werden. Das ist der Hebel des Unternehmens, um schneller als der Markt wachsen zu können.

Geschäftsmodell von Coca-Cola

Was wird angeboten?

Coca-Cola ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich der nicht-alkoholischen Erfrischungsgetränke.

Trotz der enormen Größe ist Coca-Cola ein fokussiertes Unternehmen. Im Gegensatz zum Konkurrenten PepsiCo ist Coca-Cola ausschließlich im Bereich der Getränke aktiv.

Übersicht über ausgewählte Marken aus dem Coca-Cola Konzern

Einige Marken und Segmente von Coca-Cola im Überblick.
Bildquelle: Coca-Cola 2020 Business & ESG Report, S. 15, Coca-Cola.

Coca-Cola vertreibt ca. 200 Marken in mehr als 200 Ländern der Welt.

Die mit Abstand wichtigste Marke bleibt „Coca-Cola“. Die braune Limo machte im Jahr 2020 enorme 47 % des weltweiten Verkaufsvolumens des Unternehmens aus.

Wie werden die Produkte hergestellt?

Coca-Cola hat einen erheblichen Teil des Wertschöpfungsprozesses ausgelagert:

Entwicklung neuer Getränke: Diesen Schritt übernimmt Coca-Cola selbst.

Herstellung eines Sirups: Aus den Geschmacksstoffen der Getränke wird ein Sirup hergestellt. Auch dieser Schritt wird von Coca-Cola übernommen. Weltweit werden dafür 32 Fabriken betrieben.

Abfüllung in Flaschen: Nun liefert Coca-Cola den Sirup an externe Unternehmen aus. Diese haben von Coca-Cola die Lizenz erworben, den Sirup in Flaschen und Dosen abzufüllen. Dazu werden dem Sirup je nach Getränk Wasser, Kohlensäure und Süßungsmittel hinzugefügt. Anschließend werden die Getränke in Behälter abgefüllt, die von Coca-Cola vorgegeben werden.

Transport zu den Verkaufsstellen: Auch dieser Schritt ist an die externen Unternehmen ausgelagert. Mithilfe von Lastwagen werden die Getränke zu den Verkaufsstellen (Restaurants, Getränkemärkte…) gefahren.

Marketing: Diesen Schritt übernimmt Coca-Cola selbst.

Insgesamt sind über 200 verschiedene Abfüllunternehmen für Coca-Cola tätig. Diese betreiben mehr als 900 Produktionsstätten.

Bleibt die Frage offen, warum Coca-Cola im Grunde genommen nur noch eine „Marketing- und Lizenzhülle“ ist. Ganz einfach: Im Geschäft der Abfüllung wird eine große Menge an Kapital gebunden. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Lagerhallen, Lastwagen usw. müssen angeschafft und finanziert werden. Zudem ist das Geschäft extrem riesig: Mehr als 700.000 Mitarbeiter arbeiten in der Abfüllung und dem Transport der Getränke. Diese gewaltige Größe wäre kaum aus der Zentrale in den USA zu steuern.

Also hat sich Coca-Cola für die Auslagerung von Teilen der Wertschöpfungskette entschieden. Zwar muss Coca-Cola deshalb auf einen kleinen Teil des Gewinns verzichten (die Lizenznehmer wollen auch einen Gewinn erzielen). Dafür aber bleibt das Geschäft sehr gut steuerbar und Coca-Cola muss kaum noch Kapital in Sachanlagen investieren.

Wer sind die Kunden?

Coca-Cola hat folgende Grafik veröffentlicht, die interessante Informationen zur globalen Verbreitung des Unternehmens enthält:

Coca-Cola Aktie: Übersicht über Umsatz und Gewinn der einzelnen Regionen.
Bildquelle: Coca-Cola Investor Relations Website, About, Coca-Cola.

Unit Case Volume: Diese Grafik zeigt auf, welcher Anteil der Verkaufsmenge in Litern auf die einzelnen geografischen Regionen entfällt. Die wichtigste Erkenntnis: Coca-Cola ist ein internationales und gut diversifiziertes Unternehmen. Nur noch 18 % des Volumens werden in Nordamerika abgesetzt. 82 % des Volumens entfallen auf den Rest der Welt.

Net Revenues: Im mittleren Kreis sehen wir den Umsatzanteil der Regionen. Hier fällt bspw. auf, dass in Lateinamerika nur 10 % des Umsatzes erwirtschaftet werden, obwohl dort 28 % der Verkaufsmenge abgesetzt wird. Folglich liegt der Preis pro Liter weit unter dem Konzerndurchschnitt. Sollten die Einkommen in Lateinamerika in den nächsten Jahrzehnten ansteigen, dann wird der Umsatz in dieser Region stark zulegen können.

Operating Income: Diese Grafik zeigt den Gewinnanteil der Segmente auf. Das Geschäft in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika ist für Coca-Cola besonders profitabel.

Warum behauptet sich Coca-Cola seit 135 Jahren?

Bekanntlich ist die Original-Rezeptur von Coca-Cola ein gut gehütetes Geheimnis. Noch wichtiger für den Erfolg des Unternehmens dürfte jedoch ein anderes Geheimnis sein:

Jeder im Coca-Cola System ist ein Gewinner.

Was meinen wir damit?

Im Jahr 2020 hat Coca-Cola rund 170 Milliarden Liter Getränke verkauft. Heruntergerechnet auf die Weltbevölkerung entspricht das einer Menge von 22 Litern pro Person und Jahr.

Pro verkauftem Liter erzielte Coca-Cola demzufolge einen Umsatz von nur 0,22 USD und einen Nettogewinn von 0,05 USD.

Coca-Cola berechnet eine sehr geringe Lizenzgebühr. Diese lässt den übrigen Teilnehmern entlang der Wertschöpfungskette genug Raum, um selbst ein gutes Geschäft zu machen. Und weil sie ein gutes Geschäft machen, versuchen sie Jahr für Jahr, ihr Geschäft auszuweiten. Das war recht abstrakt. Machen wir es konkret:

Die Abfüllunternehmen: Sie müssen keine eigenen Getränke erfinden und kein Marketing betreiben. Es genügt, die Getränke in Flaschen und Dosen abzufüllen und zu den Verkaufsstellen zu transportieren. Die Abfüll-Unternehmen verdienen umso mehr Geld, je mehr Getränke sie absetzen. Also arbeiten sie darauf hinaus, ihren Job so gut wie möglich zu machen.

Die Restaurants, Bars, Diskotheken, Kioske, Tankstellen: Sie bezahlen in Europa im Einkauf etwa einen halben Euro für eine Flasche oder Dose. Die Kunden sind jedoch bereit, ein bis drei Euro für ein gekühltes Produkt zu bezahlen. Wer Coca-Cola-Produkte in sein Regal bzw. auf diese Speisekarte nimmt, erhöht sofort seinen Gewinn.

Die Endkunden/Verbraucher: Die Produkte von Coca-Cola sind für nahezu alle Menschen erschwinglich. Sie vermitteln ein Gefühl der Sicherheit und der Gemeinschaft. Wenn an einem neuen Ort alles fremd erscheint, ist zumindest die Coca-Cola da.

Das Unternehmen arbeitet mit dem Marketing darauf hin, dass die Getränke nicht nur den Körper, sondern auch die Seele erfrischen. Die Marke ist für jedermann da: Egal ob Dönerbude oder Luxusrestaurant, Coca-Cola darf auf keinen Fall fehlen.

Dem Unternehmen gelingt es immer wieder aufs Neue, Emotionen in uns zu wecken.

Strategie: So stellt sich Coca-Cola die eigene Zukunft vor

Coca-Cola ist in den letzten 135 Jahren enorm weit gekommen. Doch das Unternehmen ist immer noch „durstig“ nach mehr, die Aktionäre wollen weiteres Wachstum sehen.

Wir bereits geschrieben, erreicht Coca-Cola im Segment der Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite) bereits einen Marktanteil von >50 %. In den anderen Segmenten (Tee und Kaffee; Säfte und Milchprodukte; Energydrinks; Wasser) liegt der Marktanteil jedoch erst bei 10 bis 15 %.

In allen Segmenten stark werden: Folglich hat das Unternehmen eine Strategie hin zur „Total Beverage Company“ beschlossen. In den eben genannten Segmenten werden dazu starke Marken aufgekauft.

Anschließend wird die gewaltige Vertriebspower genutzt (Coca-Cola beliefert 30 Millionen verschiedene Verkaufsorte), um diese Marken global in die Verkaufsregale zu drücken.

Bsp. Kaffeegeschäft: Erwerb von Costa Coffee

Coca-Cola möchte die Costa Coffee-Marke nutzen, um im globalen Kaffeegeschäft zu wachsen.
Bildquelle: Coca-Cola Investor Overview Presentation, Second Quarter 2021, S. 13, Coca-Cola.

Anfang 2019 hat Coca-Cola knapp fünf Mrd. USD aufgewendet und die Kaffee-Kette Costa Coffee übernommen. Costa Coffee ist die Nr. 2 Kaffeehaus-Kette nach Starbucks. Rund 4.000 Stores werden betrieben. Diese befinden sich größtenteils in Großbritannien und China.

Coca-Cola nutzt nun die Marke, um daraus eine ganze Plattform aufzubauen:

  • die weitere Expansion des Filialnetzes
  • Kaffee für Restaurants und Bars
  • Express-Automaten
  • abgepackter Kaffee
  • besonders wichtig: Der Verkauf von Ready-to-drink Kaffee-Produkten in Supermärkten, Tankstellen etc.

In einigen Jahren werden wir sehen, ob die Pläne aufgehen und Costa Coffee zu einer für Coca-Cola bedeutenden Größe herangewachsen ist.

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Bsp. Smoothie-Geschäft: Erwerb von innocent Smoothies

Die Marke Innocent wird in neue Länder eingeführt.
Bildquelle: Coca-Cola Investorenpräsentation 2017, Delivering Shareholder Value, S. 7, Coca-Cola.

Ähnliche Pläne verfolgt Coca-Cola im Smoothie-Geschäft. Vor vielen Jahren wurde die Marke innocent übernommen.

In einigen europäischen Ländern hat sie bereits die Nr. 1 Position erreicht. Nun wird das Produktangebot aufgefächert (z. B. um Säfte erweitert) und innocent wird in neue Länder eingeführt.

Bsp. Energydrinks: Partnerschaft mit Monster Beverage

Im Bereich der Energydrinks hat sich Coca-Cola mit Monster Beverage zusammengeschlossen. Coca-Cola übernimmt den Vertrieb der nach Red Bull zweitgrößten Energydrinkmarke der Welt.

Diese Kooperation zeigt bereits ihre Wirkung: In den letzten Jahren ist der Umsatz von Monster Beverage mehr als doppelt so schnell gewachsen wie der Umsatz von Red Bull. Schon in wenigen Jahren könnte Monster Beverage zur neuen Nr. 1 im Energydrinkmarkt aufsteigen.

Coca-Cola erhält eine Provision für jede verkaufte Monster-Dose. Zudem hat sich das Unternehmen ein Aktienpaket von 19 % an Monster Beverage gesichert. Eventuell folgt in einigen Jahren eine vollständige Übernahme von Monster Beverage. Kürzlich haben wir die Monster Beverage Aktie einer Analyse unterzogen.

Bsp. Sportgetränke: Kauf von Body Armor

Im November 2021 hat Coca-Cola die auf Sportgetränke fokussierte Marke Body Armor übernommen. Body Armor erzielt einen Umsatz von 1,4 Mrd. USD und wächst mit 50 %. Der Kaufpreis beträgt 5,6 Mrd. USD.

Fazit: Die Strategie geht auf

Coca-Cola möchte wachsen. Dafür erwirbt oder beteiligt sich das Unternehmen an stark wachsenden Getränkemarken in Segmenten, in denen der Konzern Aufholpotential hat. Nach der Übernahme nutzt Coca-Cola sein Vertriebsnetz und die Marketingpower, um die neu erworbenen Marken so groß wie möglich zu machen.

Diese Strategie scheint sich auszuzahlen. In den beiden Jahren vor der Corona-Krise ist der Umsatz aus eigener Kraft um 5 bis 6 % angewachsen. Dann folgte die Corona-Krise. Der Absatz brach ein. Doch Coca-Cola hat schnell reagiert. Bereits im dritten Quartal 2021 wurde eine neue Rekordmenge abgesetzt.

Ist mit dieser Strategie der „Total Beverage Company“ nun die jahrelange Stagnationsphase endgültig beendet worden? Schauen wir es uns an, im jetzt folgenden Kapitel der Finanzkennzahlen.

Finanzkennzahlen und Bewertung

Nachdem wir uns mit der Branche, den Zukunftsaussichten und der Geschäftstätigkeit befasst haben, versuchen wir nun, die Aktie so gut wie möglich zu bewerten.

Historische Aktienkursentwicklung

Langfristiger Aktienkursverlauf der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: Comdirect.

In den 1990er-Jahren stieg der Kurs der Coca-Cola Aktie von unter 5 auf bis zu 44 USD an, was mehr als einer Verachtfachung entspricht.

Seitdem wirkt der Aktienkurs verschlafen. Gefühlt geht es kaum noch nach oben.

Wie viel Rendite hat ein Investment in die Coca-Cola Aktie seit dem Jahr 2000 eingebracht?

Jährliche Rendite der Coca-Cola Aktie seit dem Jahr 2000.
Bildquelle: Stock Return Calculator, DQYDJ.com.

Obwohl der Kurs verschlafen wirkt, hat eine Investition seit dem Jahr 2000 eine jährliche Rendite von immerhin 7,4 % eingebracht. Angesichts einer Dividendenrendite von 3 % muss der Kurs für eine Gesamtrendite von – sagen wir – 8 % nur noch um 5 % jährlich ansteigen.

Aufgrund der vergleichsweise hohen Dividendenrendite wird das Renditepotential der Coca-Cola Aktie beim ausschließlichen Blick auf den Kurs also tendenziell unterschätzt.

Weiterhin fallen die sehr geringen Kursschwankungen der Aktie auf. Schwere Zeiten wie die Finanzkrise oder die Coronakrise sind im Kursverlauf kaum zu erkennen. Innerhalb weniger Jahre wurde der Kurseinbruch vollständig aufgeholt.

Der Blick auf den Aktienkurs verrät uns also: Angesichts der bereits erreichten Größe wird Coca-Cola nicht mehr in den Himmel wachsen können. Gleichzeitig sind aber auch die Schwankungen nach unten begrenzt.

Umsatzentwicklung der Coca-Cola Aktie

Umsatzentwicklung der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: Aktienfinder.net.

Die langfristige Umsatzentwicklung ist erklärungsbedürftig.

Anfangs stieg der Umsatz recht stabil an. Ab dem Jahr 2005 schoss er stark nach oben. Damals hat Coca-Cola einige Abfüllunternehmen aufgekauft. Diese blähten das Umsatzwachstum künstlich auf.

Anschließend wurden die Abfüllunternehmen modernisiert und optimiert.

Ab 2012 wurden die aufgekauften Abfüller schrittweise wieder verkauft. Als Folge dieser Strategieänderung sank der Umsatz wieder ab und ist auf den vorherigen Wachstumspfad zurückgekehrt.

2020 sorgte die Coronakrise mit Ausgangsbeschränkungen in zahlreichen Ländern (z. B. die vollständige Schließung von Restaurants, Bars und Diskotheken) für ein rückläufiges Außer-Haus-Geschäft. Daher ist der Umsatz im Jahr 2020 um 11 % gesunken.

Im dritten Quartal 2021 erreichte Coca-Cola bereits wieder neue Rekorde bei der abgesetzten Menge.

Vor diesem Hintergrund ist es falsch, den sinkenden Umsatz auf eine sinkende Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens zurückzuführen. Die Absatzmenge steigt nämlich weiter an, wie die folgende Grafik zeigt:

Entwicklung der Verkaufsmenge von Coca-Cola Getränken

Entwicklung der abgefüllten Menge.
Bildquelle: Coca-Cola 2020 Business & ESG Report, S. 12, Coca-Cola.

Diese Grafik zeigt die Verkaufsmenge in Milliarden Unit Cases an. Ein Unit Case entspricht 5,7 Litern. In den acht Jahren von 2011 bis 2019 ist das Verkaufsvolumen um jährlich 1,6 % gestiegen. Zudem konnten die Preise pro Mengeneinheit gesteigert werden.

In Summe führte das zu einem organischen Umsatzwachstum von rund vier Prozent pro Jahr.

Entwicklung des Gewinns und der Dividende der Coca-Cola Aktie

Gewinnmarge der Coca-Cola Aktie

Coca-Cola Aktie: Entwicklung der Gewinnmarge.
Bildquelle: Aktienfinder.net.

Coca-Cola arbeitet sehr profitabel. Die operative Marge liegt bei fast 30 %. Die Marge ist sehr stabil und unterliegt kaum Schwankungen. Das liegt am nichtzyklischen Charakter des Geschäftsmodells.

Die Nettomarge unterliegt hingegen stärkeren Schwankungen. Dies ist auf die Käufe und Verkäufe von Abfüllunternehmen zurückzuführen. Zudem sorgte im Jahr 2017 ein Steuereffekt aus der von Trump angestoßenen Steuerreform für einen einmaligen, starken Rückgang des Nettogewinns.

Entwicklung des Gewinns je Aktie (EPS)

Entwicklung des Gewinns je Aktie (EPS) und der Dividende der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: Aktienfinder.net.

Blicken wir nun auf die langfristige Entwicklung des Gewinns je Aktie (grüne Fläche) und der Dividende je Aktie (blaue Säulen).

Von 1990 bis 2012 konnte der Gewinn recht stark auf bis zu 1,97 USD pro Aktie gesteigert werden. Anschließend folgten einige Jahre der Gewinnstagnation. Das Unternehmen konnte den Gewinn je Aktie nicht mehr weiter steigern.

Ab 2018 zog der Gewinn wieder an und überstieg erstmals den Wert von 2 USD je Aktie. Als Folge der dann folgenden Coronakrise sank der Gewinn je Aktie wieder auf einen Wert von 1,80 USD je Aktie ab.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 konnte Coca-Cola kräftig wachsen. Der Gewinn wurde zweistellig gesteigert. Für das Jahr 2022 wird derzeit ein Gewinn je Aktie von etwa 2,40 USD erwartet. Damit hat Coca-Cola die jahrelange Stagnationsphase beendet.

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Dividende der Coca-Cola Aktie

Das führt auch zu einer Entspannung bei der Dividende. Diese wird seit mittlerweile 59 Jahren in jedem Jahr angehoben und viermal jährlich in gleichen Teilen ausbezahlt. Da der Gewinn einige Jahre stagnierte und die Dividende trotzdem weiter angehoben wurde, erhöhte sich die Ausschüttungsquote des Gewinns zuletzt immer weiter.

In den Jahren 2017 und 2018 überstieg die Dividende sogar den Gewinn je Aktie.

Ausschüttungsquote der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: Aktienfinder.net.

Durch das Gewinnwachstum sinkt die Ausschüttungsquote der Dividende nun wieder ab. Für 2021 wird eine Payout-Quote von 77% erwartet. Damit liegt die Dividende leicht über dem mittelfristigen Zielwert von 75 % des Free Cash Flows, den sich Coca-Cola gesetzt hat.

In den letzten Jahren hat das Management von Coca-Cola die Dividende nur noch in winzigen Schritten erhöht, da die Ausschüttungsquote bereits sehr hoch war. Sollte es Coca-Cola nun gelingen, den Gewinn je Aktie einige Jahre lang stärker zu steigern, so dürften künftig wieder höhere Dividendensteigerungsraten möglich sein.

Nur sehr wenige Unternehmen schütten einen derart hohen Anteil des Gewinns aus, wie es Coca-Cola macht. Ist die Ausschüttungsquote des Unternehmens zu hoch?

Für eine überhöhte Ausschüttungsquote spricht, dass bereits im Falle eines Gewinnrückgangs von 20 % der gesamte Gewinn benötigt werden würde, um die Dividende ausschütten zu können. Würde ein künftiger Gewinnrückgang stärker als 20 % ausfallen, dann könnte Coca-Cola die Dividende nicht mehr vollständig aus dem Gewinn bezahlen. Die Ausschüttung würde dann aus Rücklagen erfolgen. Auf Dauer kann das nicht gut gehen.

Zudem sorgt eine so hohe Ausschüttungsquote dafür, dass kaum noch Mittel für Zukunftsinvestitionen übrig bleiben, da der Großteil des Gewinns direkt ausgeschüttet wird.

Doch es gibt auch gute Gegenargumente, die dafür sprechen, dass die Ausschüttungsquote zwar hoch, aber dennoch angemessen ist. Zuerst ist das die Historie von 59 Jahren jährlicher Dividendensteigerung in Folge. Dieser Umstand spricht dafür, dass Coca-Cola ein sehr stabiles und cashgenerierendes Geschäftsmodell betreibt. Ansonsten hätte sich das Unternehmen eine solche Serie von Dividendensteigerungen überhaupt nicht leisten können.

Weiterhin hat Coca-Cola die Abfüllung und den Vertrieb der Getränke größtenteils ausgelagert. Folglich sammelt Coca-Cola fast nur noch Lizenzgebühren ein – in diesem Geschäftsmodell muss einfach kaum Geld investiert werden, insofern spricht auch nichts gegen eine hohe Ausschüttungsquote.

Alles in allem erscheint uns die Ausschüttungsquote zum aktuellen Zeitpunkt zwar hoch, aber nicht überhöht zu sein.

Blick auf die Bilanz 

Bilanz der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: TIKR.com.

Werfen wir nun einen Blick auf die Bilanz. Hier gibt es folgende Auffälligkeiten:

  • Cashbestand (Total Cash and Short Term Investments): Coca-Cola verfügt über einen Bestand an liquiden Mitteln von fast 15 Mrd. USD.
  • Langfristige Investitionen (Long-Term Investments): Weiterhin hat Coca-Cola mehr als 20 Mrd. USD in börsennotierten Aktien investiert. Dabei handelt es sich um einen 19 % Anteil an Monster Beverage. Zudem hält Coca-Cola an börsennotierte Abfüllunternehmen ebenfalls Aktienbeteiligungen, um Einfluss auf die Abfüller ausüben zu können.
  • Goodwill: 17 Mrd. USD an Goodwill stehen in der Bilanz. Der Goodwill ist als Folge von teuren Akquisitionen entstanden (unter anderem dem Kauf der Kaffeekette Costa Coffee).
  • Langfristige Schulden (Long-Term Debt): Die langfristige Verschuldung ist in den letzten 15 Jahren massiv angestiegen und erreicht mittlerweile rund 40 Mrd. USD.
  • Eigenkapital (Total Equity): Das Eigenkapital konnte im zeitlichen Verlauf etwas aufgebaut werden. Durch hohe Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe ist das Eigenkapital in den letzten Jahren tendenziell jedoch gesunken.

Wenn wir die einzelnen Punkte zusammenführen, entsteht der Eindruck einer sich langsam verschlechternden Bilanz. Insbesondere der Anstieg der Verschuldung und des Goodwills gefallen uns nicht sonderlich gut.

Wie stark ist Coca-Cola verschuldet?

Zum Ende des Jahres 2020 betrug die Nettofinanzverschuldung von Coca-Cola 31,8 Mrd. USD. Das entspricht dem 2,8-fachen EBITDA des Jahres 2020. Als Daumenregel gilt: Eine Verschuldung mit mehr als dem 3-fachen EBITDA ist als kritisch anzusehen.

Noch liegt Coca-Cola unter dieser Schwelle. Doch das könnte sich bald ändern. Dem Unternehmen droht eine Steuernachzahlung von bis zu 12 Mrd. USD. Der Ausgang des Verfahrens ist offen. Zudem hat Coca-Cola im November 2021 5,6 Mrd. USD in die Hand genommen, um die Getränkemarke Body Armor zu kaufen. Weiterhin sorgt die hohe Ausschüttungsquote von fast 80 % des Gewinns dafür, dass die Verschuldung nur noch sehr langsam zurückgeführt werden kann.

Die bilanzielle Spielraum des Unternehmens hat sich in den letzten Jahren verkleinert.

Für eine Entlastung sorgen könnte ein möglicher Börsengang des afrikanischen Abfüllgeschäftes. Coca-Cola hat bereits den Großteil der Abfüllbetriebe wieder verkauft. Der größte afrikanische Abfüller befindet sich jedoch noch im Besitz des Unternehmens. Für das nächste Jahr ist ein Börsengang angedacht. Der könnte bis zu 8 Mrd. USD einspielen.

Und dann gibt es noch zwei weitere Punkte, die für eine solide Bilanz sprechen: Erstens ist der Cashflow sehr verlässlich und unterliegt nur geringen Schwankungen. Zweitens verfügt Coca-Cola über börsengehandelte Aktien im Wert von über 20 Mrd. USD, die bei Bedarf veräußert werden könnten.

Alles in allem erscheint die Bilanz daher nach wie vor als solide und eine Kürzung der Dividende erscheint derzeit sehr unwahrscheinlich.

Berechnung der Verzinsung auf das eingesetzte Kapital

Eigenkapital (31.12.2020)21.300 Mio. USD 
abzüglich Goodwill-17.500 Mio. USD 
= werthaltiges Vermögen/ tangible Equity3.800 Mio. USD
zuzüglich Nettofinanzverschuldung+31.800 Mio. USD 
= gebundenes Kapital/ Capital Employed35.600 Mio. USD

Da es Coca-Cola gelungen ist, die Abfüllung der Getränke auszulagern, wird kaum Kapital für den Betrieb des Geschäftes benötigt. Zieht man den Goodwill vom Eigenkapital ab, ergibt sich eine bereinigte Eigenkapitalverzinsung von 204 %.

Die Verzinsung auf das gesamte eingesetzte Kapital (ROCE, auch das Fremdkapital wird mit einbezogen) liegt mit einem Wert von 27,4 % im sehr attraktiven Bereich.

Aktionärsstruktur der Coca-Cola Aktie

Die meisten Coca-Cola Aktien befinden sich im Streubesitz. 9,3 % bzw. 400 Mio. Aktien werden von der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway gehalten, die von Warren Buffett geführt wird. Das ist ein wahrer Ritterschlag für die Coca-Cola Aktie.

Buffett ist von Coca-Cola sehr überzeugt. Er ist der Meinung, dass die Marke so stark ist, dass sie nicht mehr zu verdrängen ist. Dazu erwähnt er in öffentlichen Äußerungen gerne das Beispiel der US-amerikanischen Supermarktkette Costco. Costco wollte sich in Verhandlungen gegen Coca-Cola stemmen.

Also hat das Unternehmen Coca-Cola aus den Regalen ausgelistet und durch eine andere Marke ersetzt. Daraufhin haben sich so viele Kunden beschwert, dass Costco die Produkte von Coca-Cola still und heimlich wieder einführen musste, um eine dauerhafte Abwanderung von Kunden zu verhindern.

Management und dessen Vergütung

Coca-Cola wird seit 2017 von James Quincey geführt. Der Manager studierte Elektrotechnik. Anschließend arbeitete er für verschiedene Unternehmensberatungen. 1996 stieg er bei Coca-Cola ein.

2020 hat er 17,6 Mio. USD verdient. Über Aktien und Aktienoptionen ist er an mehr als 2,3 Mio. Coca-Cola Aktien im Wert von ca. 130 Mio. USD am Unternehmen beteiligt. Somit liegt es in seinem Interesse, wertsteigernde Entscheidungen für die Coca-Cola Aktie zu treffen – denn dann steigt sein Privatvermögen mit an.

Die Vergütung des Managers besteht aus drei Komponenten:

  1. Basisgehalt: Dieses beträgt 1,6 Mio. USD.
  2. Jährlicher Bonus: Die Höhe dieser erfolgsabhängigen Vergütung hängt von der Höhe des Umsatzwachstums und des Wachstums des operativen Gewinns ab.
  3. Aktienoptionen: Je nach Umsatzwachstum, Wachstum beim Gewinn je Aktie und der Höhe des Free Cash Flows werden dem Manager mehr oder weniger Aktienoptionen zugeteilt.

Aus unserer Sicht führt das Vergütungssystem zu sinnvollen Anreizen, die zu einer Steigerung des langfristigen Aktienwertes führen sollten.

Kapitalallokation/ Capital Allocation

Coca-Cola hat klare Ziele für die Verwendung des Cashflows definiert:

Capital Allocation Strategie der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: Coca-Cola Investor Relations Website, Strategy, Coca-Cola.
  1. Investitionen das bestehende Geschäft: Dieses Jahr hat Coca-Cola die Marketingaufwendungen kräftig hochgefahren. Die oberste Priorität besteht darin, ein möglichst hohes Wachstum mit den bereits bestehenden Marken zu erreichen.
  2. Dividende: Die Dividende ist für das Management und die Aktionäre von Coca-Cola von sehr großer Bedeutung. Sie soll weiterhin jährlich gesteigert werden. Der Anteil des Free Cash Flows, der für die Dividende verwendet wird, soll bei etwa 75 % liegen.
  3. Übernahmen: Sind danach noch Mittel übrig, macht sich Coca-Cola auf die Suche nach Übernahmezielen.
  4. Aktienrückkäufe: Wenn keine Übernahmeziele gefunden werden, führt Coca-Cola mit überschüssigen Geldern Aktienrückkäufe durch.

Uns erscheint die Kapitalverwendung sinnvoll.

Entwicklung der Zahl der ausstehenden Aktien

Zahl der Aktien von Coca-Cola.
Bildquelle: Aktienfinder.net.

Bis einschließlich 2018 hat Coca-Cola in den meisten Jahren Aktien zurückgekauft. Dadurch ist der Gewinnanteil jeder einzelnen Aktie am Gesamtgewinn angestiegen.

Seit 2018 führt Coca-Cola keine nennenswerten Aktienrückkäufe mehr durch. Die Mittel werden lieber in Übernahmen investiert, um das Wachstum anzukurbeln (Monster Beverage, Costa Coffee, Body Armor).

Uns gefällt diese Strategie, denn: Wer unternehmerische Ideen hat, sollte zuerst diese umsetzen. Aktienrückkäufe sind ein Weg, um überschüssige Gelder an die Aktionäre zurückzugeben.

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Ermittlung der Renditeerwartung

Der fundamentale Wert eines Unternehmens ergibt sich aus den künftigen Cashflows, die den Eigentümern zustehen. Wenn wir den Wert eines Unternehmens berechnen wollen, müssen wir möglichst realistische Annahmen zur künftigen Geschäftsentwicklung treffen. Daher haben wir uns in den vorherigen Abschnitten viel mit der Geschäftstätigkeit beschäftigt.

Relevante Faktoren für die Höhe der künftigen Cash-Generierung sind:

  • die Höhe des jährlichen Umsatzwachstums aus eigener Kraft
  • die Entwicklung der Gewinnmarge

Diese Ziele hat sich das Management von Coca-Cola gesetzt

Wachstumsziele der Coca-Cola Aktie.
Bildquelle: Coca-Cola Investor Overview Presentation, Second Quarter 2021, S. 25, Coca-Cola.

Umsatzwachstum: Coca-Cola geht von einem Marktwachstum von 4 % pro Jahr aus. Verantwortlich dafür sind:

  • Das weltweite Bevölkerungswachstum (ca. 1 % pro Jahr)
  • Die Inflation (ca. 2 % pro Jahr)
  • Steigende Einkommen (ca. 1 % pro Jahr)

Aufgrund der besonders starken Aufstellung in den aufstrebenden Ländern und der Strategie hin zu einer „Total Beverage Company“ traut sich Coca-Cola zudem zu, Marktanteile zu gewinnen. Insgesamt geht das Management von 5 bis 6 % jährlichem Umsatzwachstum aus.

2018 und 2019 konnte das Wachstumsziel erreicht werden. 2020 kam die Coronakrise dazwischen. Um etwas vorsichtiger zu kalkulieren, rechnen wir in unserem Modell langfristig nur mit 4 % jährlichem Umsatzwachstum. Wenn es dann doch 5 oder gar 6 % werden, umso besser. Lieber lassen wir uns positiv als negativ überraschen.

Entwicklung der Gewinnmarge: Das Management von Coca-Cola ist der Meinung, dass die Gewinnmarge mit steigendem Umsatz schrittweise erhöht werden kann. Die Marketingausgaben steigen möglicherweise nicht ganz so schnell wie der Umsatz an.

Daher will das Coca-Cola Management einen jährlichen Gewinnanstieg erreichen, der zwei Prozentpunkte über dem Umsatzanstieg liegt. Da wir in unseren Annahmen vorsichtiger sein möchten, rechnen wir in Zukunft nicht mit einer steigenden, sondern einer stabilen Gewinnmarge.

Fazit: Das Management traut sich einen jährlichen Gewinnanstieg von 7 bis 8 % zu. Da die Ausschüttungsquote bei 75 % liegt, sollte die Dividende mittelfristig ebenso stark angehoben werden. Wir rechnen etwas vorsichtiger und trauen Coca-Cola langfristig nur eine jährliche Steigerung von 4 % der Ertragskraft zu.

Höhe der aktuellen Ertragskraft/ Höhe des Free Cash Flows

Dieses Jahr dürfte Coca-Cola einen Free Cash Flow von etwa 10.200 Mio. USD erwirtschaften. Dies entspricht einem Wert von 2,38 USD je Aktie. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs von 56 USD liegt die Free Cash Flow-Rendite der Aktie bei einem Wert von 4,3 %.

Renditeerwartung in Abhängigkeit vom Einstandskurs

Wenn die Ertragskraft von Coca-Cola langfristig um 4 % pro Jahr ansteigt, dann „muss“ auch der Aktienkurs um 4 % pro Jahr zulegen. Ansonsten würde sich die Bewertung verändern. Dazu kommt noch die Free Cash Flow-Rendite von 4,3 %, die Coca-Cola Jahr für Jahr an die Aktionäre ausschütten könnte, ohne dabei Substanzausschüttungen vornehmen zu müssen.

In Summe trauen wir der Aktie beim aktuellen Kurs eine Renditeerwartung von etwa 8,3 % pro Jahr zu, die sich je nach Einstiegskurs verändern kann.

Jeder Investor muss selbst festlegen, ab welcher Renditeerwartung er bereit ist, die mit einer Investition verbundenen Risiken einzugehen.

Jährliche RenditeerwartungEinstandskurs
6,5 %95 USD
7 %79 USD
7,5 %68 USD
8 %60 USD
8,5 %53 USD
9 %48 USD
9,5 %43 USD
10 %40 USD
11 %34 USD
12 %30 USD

Bewertung anhand der Dividendenrendite und des KGVs

Jetzt ergänzen wir unser Bewertungsmodell durch zwei alternative Bewertungsverfahren:

Historische Dividendenrendite der Coca-Cola Aktie

Dividendenrendite der Coca-Cola Aktie im Zeitverlauf.
Bildquelle: Aktienfinder.net.

Zuerst werfen wir einen Blick auf die historische Dividendenrendite. Hier fällt auf, dass die Coca-Cola Aktie in der Vergangenheit nur sehr selten zu einer Dividendenrendite von mehr als 3,5 % zu haben war. Wie ist das zu erklären?

Bekanntlich sind die Zinsen auf verlässliche Anlagen (Festgelder, Tagesgeld, Anleihen…) in den letzten Jahren stark abgesunken. In vielen Ländern der Welt sind die staatlichen Rentensysteme kaum ausgebaut. Also haben viele Bürger das Bedürfnis, sich für die Zeit nach dem Berufsleben verlässliche private Einkommensströme aufzubauen.

Sobald die Dividendenrendite der Coca-Cola Aktie sich dem Bereich von 3,5 % annähert, gibt es genug Anleger, die ihre Ersparnisse gerne in diese verlässliche Dividendenaktie investieren, um sich so ein Einkommen aus Dividendeneinnahmen aufzubauen. Das führt dazu, dass der Aktienkurs der Coca-Cola Aktie recht schnell einen Boden findet.

Bei der aktuellen Dividende erreicht die Coca-Cola Aktie übrigens bei einem Kurs von 48 USD eine Dividendenrendite von 3,5 %. Das entspricht einem Abwärtspotential von nur 15 %.

Historisches KGV der Coca-Cola Aktie

KGV der Coca-Cola Aktie im Zeitverlauf.
Bildquelle: TIKR.com.

In der Zeit der Finanzkrise und den Jahren nach der Finanzkrise wurde die Coca-Cola Aktie vorübergehend mit KGVs von unter 16 bewertet. Damals war der gesamte Aktienmarkt recht günstig bewertet.

Doch seit dem Jahr 2011 gab es keinen einzigen Zeitpunkt mehr, zu dem das KGV der Coca-Cola Aktie unter einen Wert von 16 gefallen ist. Zu dieser Bewertung könnte sich Coca-Cola selbst im Falle eines „Nullwachstums“ eine Dividendenrendite von mehr als 6 % leisten – was im Nullzinsumfeld sofort Anleger anziehen dürfte.

Bei einem Aktienkurs von 38 USD würde ein KGV von 16 vorliegen. Bezogen auf den aktuellen Kurs erscheint das Abwärtspotential für dieses Szenario somit auf rund 30 % begrenzt.

Buy-and-Hold-Checkliste

KriteriumEinschätzungErfüllt
1. Hohe Verzinsung des eingesetzten KapitalsCoca-Cola hat die kapitalintensive Produktion ausgelagert. Das Unternehmen sammelt Lizenzeinnahmen ein und muss kaum noch Kapital in das Geschäft investieren. Dadurch entsteht ein hoher Cashflow.Ja
2. Wachstum über viele Jahre möglich – RückenwindDer nicht-alkoholische Getränkemarkt ist zwar sehr stabil und er wächst auch, jedoch mit einer langsamen Geschwindigkeit. Nein
3. Stabiler Burggraben und Wettbewerbsvorteile         Coca-Cola behauptet sich seit 135 Jahren im Wettbewerb. Das Unternehmen scheint zeitlos zu sein. Ja
4. Wiederkehrender UmsatzViele Kunden konsumieren die Produkte in einem festen Rhythmus. Ja
5. Keine großen AbhängigkeitenCoca-Cola vertreibt 200 Marken im mehr als 200 Ländern an Milliarden von Konsumenten. Ja
6. Solide BilanzAngesichts der hohen und stabilen Cash-Generierung erscheint die Verschuldung angemessen und die Bilanz hinterlässt einen soliden Eindruck. Ja
7. Gute KapitalallokationCoca-Cola investiert seit einigen Jahren verstärkt in ein höheres Umsatz- und Gewinnwachstum und hat dafür die Aktienrückkäufe beendet. Das gefällt uns, weil so eine höhere Wertsteigerung möglich erscheint. Ja

Coca-Cola erfüllt mit einer Ausnahme alle Kriterien unserer Checkliste für Buy-and-Hold-Anleger. Somit eignet sich die Aktie gut zur langfristigen Anlage.

Ein Problem ist, dass das jährliche Wachstumspotential des Unternehmens begrenzt erscheint. Dafür aber scheint der Aktienkurs nach unten recht gut abgesichert zu sein.

Bildquelle: Coca-Cola Investor Relations Website, Overview, Coca-Cola.

Chancen und Risiken einer Investition in die Coca-Cola Aktie

Wer in Aktien investiert, setzt sich unternehmerischen Chancen und Risiken aus. Eine Investition sollte nur dann erfolgen, wenn das Chance-Risiko-Verhältnis auf Basis eigener Überlegungen als positiv eingeschätzt wird.

Chancen

Hoher und stabiler Cashflow: Coca-Cola ist eine zeitlose Marke, das Unternehmen behauptet sich seit dem Jahr 1886 im Wettbewerb. Die Nachfrage nach den Produkten unterliegt nur geringen Schwankungen. Der Cashflow bleibt auch in Krisen recht stabil.

Inflationsschutz: Coca-Cola ist in der Lage, gestiegene Produktionskosten zeitnah über Preiserhöhungen an die Konsumenten weiterzureichen.

Wachstumspotential: Auf Sicht der nächsten 20-30 Jahre bietet sich in den aufstrebenden Ländern Wachstumspotential.

Geringe Kursschwankungen: Der Aktienkurs neigt nur zu geringen Schwankungen. Meist findet er ab einer gewissen Dividendenrendite einen Boden. Nach Krisen erholt sich die Aktie schnell.

Risiken

Hoher Zuckergehalt: Viele Produkte von Coca-Cola erhalten viel Zucker. Dieser ist gesundheitsschädlich und für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich. Daher könnte die Nachfrage nach den klassischen, stark zuckerhaltigen Getränken des Unternehmens in der Zukunft absinken.

Coca-Cola steuert bereits seit Jahren entgegen:

Coca-Cola stellt sich dem Problem des hohen Zuckergehalts der Getränke.
Bildquelle: Coca-Cola 2020 Business & ESG Report, S. 27, Coca-Cola.

Der Zuckergehalt und die Verpackungsgrößen werden reduziert. Beide Maßnahmen führen zu einer verringerten Zuckeraufnahme. Zudem wird das Angebot an zuckerfreien Alternativen ausgebaut.

Die Nachfrage der Konsumenten ändert sich nur langsam, sodass dem Unternehmen genug Zeit zum Gegensteuern bleibt. Gemäß einer Studie hat zwischen den Jahren 2011 und 2014 immer noch fast jeder zweite Amerikaner täglich ein oder mehrere zuckerhaltige Getränke konsumiert.

Plastikflaschen/Umweltauswirkungen: Die Getränke des Coca-Cola Konzerns werden in Aludosen, Glasflaschen und Plastikflaschen abgefüllt. Insbesondere die Plastikflaschen stehen in der Kritik. Coca-Cola will gegensteuern und den Anteil der Plastikflaschen reduzieren, verstärkt recyceltes Plastik einsetzen und zudem – wo möglich – auf Pfandsysteme umsteigen.

Steuerstreit: Coca-Cola könnte zur Nachzahlung von Steuerschulden von bis zu 12 Mrd. USD verdonnert werden. Es ist unklar, wie die Streitigkeit mit den Steuerbehörden ausgeht. Falls Coca-Cola zur Zahlung verpflichtet wird, könnte der Aktienkurs um rund 5 bis 10 % absinken.

Schwellenländer-Risiken: Coca-Cola bilanziert und zahlt die Dividende in USD aus. Ein erheblicher Anteil des Gewinns stammt aus aufstrebenden Ländern. Wenn die Währungen dieser Länder abwerten, sinkt der in USD ausgewiesene Gewinn. Daher ist die Gesellschaft zu einem gewissen Grad von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern abhängig.

Stagnation, Dividendenkürzung: Sofern der Gewinn viele Jahre in Folge stagniert oder sogar absinkt, könnte es irgendwann zu einer Dividendenkürzung kommen. Derzeit halten wir das Szenario für äußerst unwahrscheinlich, doch die Gefahr könnte sich im Verlauf der Jahre erhöhen. In einem solchen Fall würde der Aktienkurs wohl stark einbrechen.

Fazit zur Coca-Cola Aktie: Verlässlicher Dividendenzahler, gute Sparplan-Aktie

Operative Einschätzung: Ein wundervolles Unternehmen, das sich seit mehr als 100 Jahren am Markt behauptet. Nach einer jahrelangen Phase des stagnierenden Gewinns wächst Coca-Cola endlich wieder.

Das Unternehmen setzt auf das Wachstumspotential im Geschäft mit Kaffee, Energydrinks, Smoothies, Sportgetränken und Wasser. Der Cashflow ist gewaltig, gut vor der Inflation geschützt und dürfte langfristig mit etwa 4 % pro Jahr zulegen. Wenn die Pläne des Managements vollständig aufgehen, sind sogar bis zu 8 % jährliches Wachstum möglich.

Einschätzung zur Bewertung: Coca-Cola ist keine Aktie, deren Kurs mal eben in den Himmel wachsen kann. Das Wachstumspotential ist auf einige Prozent pro Jahr begrenzt. Dafür erscheinen diese recht sicher. Der Aktienkurs schwankt kaum. Investoren erhalten sofort eine Dividendenrendite von 3%, die künftig weiter ansteigen dürfte.

Wer auf der Suche nach der maximalen Rendite ist, wird mit Coca-Cola nicht glücklich werden. Wer jedoch auf Sicht von Jahrzehnten denkt, beteiligt sich an einem Unternehmen mit rund 8 % Renditeerwartung pro Jahr und muss dafür vergleichsweise geringe Risiken eingehen. Die Aktie eignet sich gut für Aktien-Sparpläne.

In einer zinslosen Zeit, in der alles in Bewegung ist, wirkt dieses zeitlose Unternehmen wie ein Fels in der Brandung.

Was ist sonst wichtig? Als Nächstes werden wir einen Blick auf die PepsiCo Aktie werfen. Der direkte Konkurrent von Coca-Cola hat sich in den letzten Jahren deutlich besser entwickelt als Coca-Cola. Kann dieser Trend auch in Zukunft anhalten? Ist die Aktie von PepsiCo die bessere Wahl gegenüber einer Coca-Cola? Wir werden es untersuchen. In der nächsten Analyse.

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Worauf in Zukunft achten?

Ab sofort werden wir die weitere Entwicklung der Coca-Cola Aktie beobachten. In der Zukunft sollten aus unserer Sicht folgende Punkte besonders stark beobachtet werden:

Entwicklung der Bilanz: Steigt die Verschuldung weiter an? Steigt die Wahrscheinlichkeit einer Dividendenkürzung an, um die Bilanz durch geringere Ausschüttungen wieder reparieren zu können? Bei diesem Punkt droht keine unmittelbare Gefahr, es handelt sich eher um eine schleichende Entwicklung, die sich über die Jahre zuspitzen könnte.

Entwicklung des Umsatzwachstums: Schafft es Coca-Cola angesichts des bereits erreichten Marktanteils auch in Zukunft, zumindest auf Höhe des nicht-alkoholischen Getränkemarktes (4 % pro Jahr) zu wachsen? Oder droht das Unternehmen zurück in eine Phase der Stagnation zu fallen?

Recherchequellen

Dieser Abschnitt ist für alle, die auf eigene Faust weiter recherchieren möchten. Hier folgt eine Auflistung der wichtigsten Recherchequellen sowie der noch nicht im Verlauf der Analyse aufgeführten Quellen:

RecherchequelleWas ist dort zu finden?
Aktienfinder.netGrafiken und Kennzahlen zur fundamentalen Entwicklung 
Marketscreener.comAnalystenschätzungen zur künftigen Entwicklung
TIKR.comGrafiken und Kennzahlen zur fundamentalen Entwicklung
DQYDJ.comStock Return Calculator zur historischen Aktienkursentwicklung
YouTubeCoca-Cola Werbespot, 2010
SeekingAlphaNews: Coca-Cola denkt über IPO des Afrika-Geschäftes nach
SeekingAlphaNews: Coca-Cola kauft die Getränkemarke BodyArmor
Coca-ColaNews: Übernahme der Getränkemarke BodyArmor
Coca-ColaGeschäftsbericht 2020 
Coca-ColaQ3/2021 Earnings Call Transkript  
Coca-ColaQ2/2021 Earnings Call Transkript
Coca-ColaProxy Statement 2021
Coca-ColaCFO-Investorenpräsentation, 2017
Coca-ColaCGO-Investorenpräsentation, 2017
Coca-ColaCEO-Investorenpräsentation, 2017
Coca-ColaInvestor Overview, Second Quarter 2021
Coca-ColaOrganizational Refreshment Guide, September 2021
Coca-Cola2020 Business & ESG Report

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Kommentare zu diesem Blogbeitrag

3 Antworten

  1. Hallo Jonathan,
    danke für die super interessante Analyse mit neuen Insights zur CocaCola Aktie!
    Siehst du eine potentielle Gefahr in der Vergütung des Managements? Könnte durch die angeführten Bewertungsfaktoren kein Fokus auf kurzfristiges finanzielles Umsatzwachstum begünstigt werden?

    1. Hallo Yannik, die Gefahr besteht bei vielen Unternehmen. Da die variable Vergütung in der USA meistens in Form von Aktien und Aktienoptionen ausbezahlt wird, reduziert sich die Gefahr. Denn die Manager werden so zu großen Aktionären und (Mit-)Unternehmern. Wenn sie nur die kurzfristige Entwicklung optimieren würden, dann würde der Wert ihrer Aktien und Aktienoptionen stark absinken.

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