Übersicht zur 2G Energy Aktie
| Zahl der Aktien | 17,9 Mio. |
| Aktienkurs | 55,00 EUR |
| Marktkapitalisierung | 980 Mio. EUR |
| Nettofinanzverschuldung (31.12.2025) | 10 Mio. EUR |
| Unternehmenswert | 990 Mio. EUR |
| KGV 2026e/2027e | 29,4/19,2 |
| Div.-Rendite 2026e/2027e | 0,6 %/0,9 % |
| ISIN | DE000A0HL8N9 |

Geschäftsmodell
2G Energy ist ein Hersteller von Anlagen zur dezentralen und flexiblen Energieversorgung.

Das Portfolio besteht aus drei verschiedenen Produktkategorieren.
Gas2Power
- Ein Motor verbrennt Gase, dabei entsteht Strom
- Wirkungsgrad ca. 40 %
- Vorteile: Kostengünstig und flexibel – erreicht innerhalb von wenigen Sekunden eine hohe Last
- Eignet sich als Back-Up, aber auch zum Dauerbetrieb
Blockheizkraftwerke (BHKW)
- Ein Motor verbrennt Gase, dabei entstehen Strom und Wärme
- Wirkungsgrad ca. 90 %
- Vorteile: Sehr wirtschaftlich (durch den hohen Wirkungsgrad)
- Wird unter anderem in Biogasanlagen, großen Gebäuden, Data Centern und in Bergbauminen eingesetzt
Großwärmepumpen
- Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie
- Wirkungsgrad ca. 300 %
- Vorteile: Umweltfreundliche und sehr kostengünstige Form der Energieerzeugung
- Einsatz in großen Gebäuden und bei der kommunalen Wärmeversorgung
Wertschöpfungsprozess
2G Energy bezieht die relevanten Komponenten von Zulieferern. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:
- Geringe Kapitalbindung, da die Zulieferteile nur montiert werden müssen
- Flexibilität: 2G Energy kann die Produktion bei Bedarf schnell hochfahren
Die Wertschöpfung ergibt sich vor allem aus dem Engineering, der firmeneigenen Software und dem anschließenden Servicegeschäft.
Investitionsthese
Wandel vom Werkstattbetrieb zum internationalen Marktführer
Das Unternehmen beschreibt die Zukunftsaussichten mit dem Slogan „ready for take off“.

In den letzten Jahren wurde aus aus einem kleinen und gründergeführten Betrieb (Werkstattcharakter) ein professionelles Industrieunternehmen mit führender Marktstellung.
Die Weiterentwicklung gelang wie folgt:
Vergrößerung des Produktportfolios
Früher lag der Schwerpunkt auf der Herstellung von Blockheizkraftwerken für Biogasanlagen.
Die Folge der einseitigen Aufstellung: Abhängig vom Investitionsverhalten der Landwirte ergaben sich starke Schwankungen beim Auftragseingang.
Um das zu ändern, wurden zuerst weitere Kundengruppen erschlossen (unter anderem Produktionsbetriebe, kommunale Gebäude, Hotels, Schulen und Schwimmbäder).
Im Anschluss erfolgte eine Erweiterung des Produktangebots um Gas2Power-Anlagen und Großwärmepumpen.
Internationale Expansion
Seit einigen Jahren ist 2G Energy dabei, ein globales Vertriebs- und Servicenetzwerk aufzubauen.
Optimierte Prozesse
Im ganzen Unternehmen wurden industrielle Standards etabliert, die eine höhere Qualität und Einsparungen ermöglichen.
Beispiele: Mehr Gleichteile, standardisierte Vollwartungsverträge und der Aufbau einer Fließbandfertigung.
Neue ERP-Software
2025 wurde ein cloudbasiertes Softwaresystem eingeführt, um den Informationsfluss zu verbessern und weitere Effizienzen zu heben.
Neues Management
Ebenfalls letztes Jahr gab Gründer Christian Grotholt die CEO-Rolle an einen erfahrenen und von extern kommenden Manager ab, der zuvor bereits tausende Mitarbeiter in einem internationalen Projektgeschäft geführt hat.
Der neue Vorstandsvorsitzende, Pablo Hofelich, ist jetzt seit einem Jahr im Amt. Unter seiner Führung hat sich der Auftragseingang äußerst erfreulich entwickelt.
Ziele der Wachstums- und Diversifikationsstrategie
Diese Maßnahmen sollen dazu führen, dass 2G Energy schneller wächst und dabei auch noch profitabler wird.
Außerdem erhofft sich das Management von der Diversifikationsstrategie eine verlässlichere und stetigere Entwicklung.
Wir halten fest: Bei 2G Energy wurde in den letzten Jahren unglaublich viel am Unternehmen gearbeitet, um von den Wachstumschancen bestmöglich profitieren zu können.
Darum beschleunigt sich das Wachstum
Global betrachtet wächst der Energiehunger immer weiter.
Dazu kommt der Trend, dass ein immer größerer Anteil des Weltenergieverbrauchs in Form von elektrischer Energie nachgefragt wird.
Das liegt an der gleichzeitigen Elektrifizierung vieler Bereiche:
- Mobilität: Vom Verbrenner zum E-Antrieb
- Wärme: Von der Gasheizung zur kommunalen Wärmeversorgung
- Industrie: Umstellung auf elektrische Prozesse, um die CO2-Emissionen zu senken
Zusätzlich benötigen die neu errichteten KI-Rechenzentren ebenfalls enorme Mengen an elektrischer Energie.
Während die Nachfrage rapide zunimmt, wurden in Deutschland in den letzten Jahren etliche Atom- und Kohleblöcke vom Netz genommen.
Keine Frage, durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien wurden auch neue Kapazitäten geschaffen – doch diese speisen nur dann Strom ein, wenn die Bedingungen stimmen.
Gerade im Herbst, Winter und Frühling kommt es immer wieder zu längeren Phasen der sogenannten „Dunkelflaute“ (trübe und windstille Tage), in denen nicht mehr ausreichend flexible Erzeugungskapazitäten zur Verfügung stehen.
Die Folgen sind hohe Energiepreise und ein zunehmendes Risiko von Stromausfällen.
Für 2G Energy ergeben sich aus dieser Gemengelage jedoch exzellente Zukunftsperspektiven. Das Unternehmen profitiert von einer ganzen Reihe lang anhaltender Megatrends.

Die fünf wichtigsten Wachstumstreiber im Überblick
1. Biomassepaket
- Bedeutung: Bisher sind die meisten Biogasanlagen 24/7 gelaufen. Das erzeugte Biogas kann aber auch zwischnengespeichert werden. Durch eine sechs- bis achtfache Überbauung der elektrischen Einspeisekapazität laufen die Anlagen künftig vor allem dann, wenn Wind- und Solarenergie ausfallen.
- Vorteile von 2G Energy: Es handelt sich um das frühere Kerngeschäft. 2G Energy ist unter den Landwirten ein anerkannter und verlässlicher Partner. Der Marktanteil liegt bei ca. 30 %.
- Zeitachse: Die Bundesregierung hat ein Gesetz beschlossen (Biomassepaket), das eine Kapazitätserweiterung von 2.800 MW bis 2028 vorsieht. Aktuell verbucht 2G Energy in diesem Geschäft daher sehr hohe Auftragseingänge.
2. Großwärmepumpen
- Bedeutung: Die Bundesregierung hat die Kommunen verpflichtet, Pläne zur künftigen Wärmeversorgung zu entwerfen. Durch das Verlegen von Wärmenetzen müssen Immobilieneigentümer keine eigenen energetischen Sanierungen durchführen, sondern werden einfach an die neuen Versorgungsnetze angeschlossen.
- Vorteile von 2G Energy: Durch die Erweiterung der Angebotspalette kann 2G Energy den Kommunen eine schlüsselfertige Energiezentrale anbieten. Diese kombiniert Großwärmepumpen und Blockheizkraftwerke und ermöglicht so eine nachhaltige und kostengünstige Form der Wärmeerzeugung.
- Zeitachse: Der Auftragseingang soll sich 2026 auf 30 Mio. EUR verdreifachen. In den Folgejahren wird weiteres, starkes Wachstum erwartet. Bis 2028 müssen die Kommunen ihre Planungen abgeschlossen haben.
3. Reservekraftwerke
- Bedeutung: Um eine sichere Stromversorgung gewährleisten zu können, wird die Bundesregierung Kraftwerkskapazitäten im Umfang von mindestens 12 GW ausschreiben. Die neu zu errichtenden Gaskraftwerke werden in Phasen der Dunkelflaute einspringen.
- Vorteile von 2G Energy: Im Gegensatz zu den Herstellern von Großkraftwerken ist 2G Energy schnell lieferfähig. Weitere Pluspunkte sind die Möglichkeit der gleichzeitigen Wärmenutzung (BHKW) sowie die spätere Umstellung auf Wasserstoffbetrieb.
- Zeitachse: Erste Ausschreibungen werden für Herbst 2026 erwartet. 2G rechnet damit, einige Projekte zu gewinnen.
4. Resiliente Energieerzeugung in der Ukraine
- Bedeutung: Die meisten Großkraftwerke in der Ukraine wurden zerstört.
- Vorteile von 2G Energy: Dezentrale Kraftwerke, wie sie von 2G Energy angeboten werden, ermöglichen einen zügigen Wiederaufbau. Außerdem ist die künftige Energieversorgung viel widerstandsfähiger, wenn sie aus tausenden Kleinanlagen anstatt weniger Großkraftwerke besteht.
- Zeitachse: Unklar, vermutlich noch einige Jahre in der Zukunft.
5. Data Center
- Bedeutung: Die öffentlichen Stromnetze sind am Limit angelangt. Daher dürfen neue KI-Rechenzentren in den meisten US-Bundesstaaten nur noch in Betrieb gehen, wenn sie über eine eigene Stromversorgung verfügen.
- Vorteile von 2G Energy: Schnelle Lieferzeiten, günstige Preise und die jahrzehntelange Erfahrung mit über 10.000 installierten BHKW.
- Zeitachse: Der Geschäftsbereich Data Center wurde erst vor einem Jahr gegründet. Seitdem konnten bereits vier große Aufträge mit einem Gesamtvolumen von ca. 300 Mio. EUR gewonnen werden. Darüber hinaus laufen fortgeschrittene Verhandlungen für weitere Bestelllungen.
Welche Wachstumsraten sind möglich?
In den letzten zehn Jahren konnte 2G Energy den Umsatz mit einer Rate von 10 % p.a. steigern.
Nach vorn geblickt wird sich das Expansionstempo deutlich beschleunigen.

Für 2026 und 2027 stellt das Management eine Wachstumsrate von 25 % p.a. in Aussicht.

Um die dafür erforderlichen Kapazitäten zu schaffen, wird derzeit eine neue Produktionshalle errichtet. Diese soll Ende 2027 einsatzbereit sein.
Aktueller Auftragseingang
In der ersten Jahreshälfte 2026 lag der Auftragseingang bei 480 Mio. EUR.
Für das Gesamtjahr strebt das Management einen Wert von mindestens 750 Mio. EUR an, es könnten aber auch bis zu 1.000 Mio. EUR werden.
Hintergrund: Das Unternehmen befindet sich bereits in weit fortgeschrittenen Verhandlungen zur Energieversorgung weiterer KI-Rechenzentren.

Dieser Auftragseingang entspricht dem drei- bis vierfachen Umsatz, der letztes Jahr mit dem Verkauf neuer Maschinen erzielt wurde.
Mit anderen Worten: Während die Management-Prognose ein Umsatzwachstum im Bereich von 25 % p.a. vorsieht, wird sich der Auftragseingang um mindestens 200 % erhöhen.
Die Prognose wurde also sehr vorsichtig kalkuliert und bietet Raum für positive Überraschungen.
Fazit zur Investitionsthese
2G Energy steht vor einer Phase der Wachstumsbeschleunigung.
Um das Potential besser verstehen zu können, haben wir uns auch im Jahr 2026 auf den Weg gemacht und die diesjährige Hauptversammlung in Ahaus (Nordrhein-Westfahlen) besucht.
Um die Manager ein wenig aus der Reserve zu locken, haben wir in unserer Community Fragen gesammelt, diese ergänzt und uns in einem Redebeitrag zu rund 30 Themen erkundigt.
Die Erkenntnisse aus dem Austausch findet ihr im folgenden Hauptversammlungsbericht.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir die Ausführungen der Vorstände und die Beantwortung der Aktionärsfragen nach Themengebieten sortiert und zusammengefasst.
Los geht’s!

Hauptversammlungsbericht
Generelles zur Hauptversammlung
Datum
Mittwoch, 19. August 2026
Art
Präsenzformat
Zeit
10:00 bis 15:00 Uhr
Teilnehmer
300 Teilnehmer
Eindruck vom Management
Letztes Jahr hat Christian Grotholt (einer der beiden Gründer, Großaktionär und langjähriger CEO) die Leitung des Unternehmens an Pablo Hofelich übergeben (einen erfahrenen und von extern kommenden Manager).
Ein Jahr nach seinem Antritt hat sich das Unternehmen hervorragend entwickelt: Die Strukturen wurden professionalisiert und der Auftragseingang hat sich vervielfacht.
Somit verfügt 2G Energy nun über ein Management-Team, das auf den bevorstehenden Wachstumsschub vorbereitet ist.
Dass Christian Grotholt dem Unternehmen dabei weiterhin zur Verfügung steht, ist ein großer Pluspunkt.
Er wechselte 2025 in den Aufsichtsrat und unterstützt die Entwicklung darüber hinaus im Rahmen eines Beratervertrags. Seine Aktien hat er ebenfalls vollständig behalten.
Beantwortung der Fragen
Die Fragen wurden ausführlich und vollständig beantwortet.
Sonstiges
Vor und nach der Hauptversammlung haben sich die Vorstände unter die Teilnehmer gemischt, sodass die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch bestand.
Bericht über das Jahr 2025
2025 wurden Strukturen und Prozesse geschaffen, um das Unternehmen auf einen steilen Wachstumskurs vorzubereiten:
- CEO-Wechsel
- Einführung einer neuen Geschäftsführerebene
- Umstellung auf ein cloudbasiertes ERP-System
- Etablierung von industriellen Prozessen im Einkauf, der Forschung und Entwicklung sowie bei der Produktionsplanung
- Einstellung von neuen Vertriebsmitarbeitern, um Aufträge im Bereich der Großwärmepumpen und Energieversorgung von Data Centern gewinnen zu können
Die Umstellung des ERP-Systems hat länger gedauert und mehr gekostet als ursprünglich geplant. Zudem sind dem Unternehmen während der Umstellungsphase einige lukrative Serviceaufträge (Generalüberholungen) entgangen.
Auch die übrigen Wachstumsinvestitionen haben sich auf die Gewinnmarge ausgewirkt. Allerdings soll die EBIT-Marge im laufenden Jahr schon wieder deutlich steigen.
Geschäftsentwicklung 2026
2G Energy kommt bei der Umsetzung der Wachstums- und Diversifikationsstrategie gut voran.
Biomassepaket
- Derzeit werden signifikante Auftragseingänge verbucht
- Der Marktanteil liegt weiterhin im Bereich von 30 %
Großwärmepumpen
- Kommunen vergeben die Aufträge nur sehr langsam, der Hochlauf wird über viele Jahre erfolgen
- Die Firma rechnet dieses Jahr trotzdem mit einer Verdreifachung des Auftragseingangs
- Der Aufbau dieser Produktkategorie schafft ein zusätzliches Standbein, unabhängig von der weiteren Entwicklung im Bereich der Biogasanlagen und Data Center-Aufträgen
Reservekraftwerke
- 2G Energy rechnet damit, dass der Anteil der für das Unternehmen relevanten Gasmotoren bei ca. 20 % liegen wird
- Da insgesamt 12 GW (12.000 MW) Kapazitäten ausgeschrieben werden sollen, ergibt sich daraus ein enormes Potential
- Die Firma spricht aktuell mit einer Vielzahl von Energieversorgern, damit diese bereit sind, sobald die Ausschreibungen starten
Data Center
- Es kommt aktuell vor allem auf eine schnelle Lieferfähigkeit an
- 2G Energy konnte schon mehrere Aufträge verbuchen, vor allem, weil das Unternehmen schon seit über 15 Jahren in den USA tätig ist. Die in den Vereinigten Staaten installierten Anlagen laufen mit einer sehr hohen Verfügbarkeit. Das überzeugt die Kunden
- Die Welle wird auch in andere Länder überschwappen
- Die ersten 50 MW Kapazität sollen bereits im vierten Quartal 2026 ausgeliefert werden, die Firma befindet sich schon in der Produktion der ersten Maschinen und liegt voll im Plan
- Die Kunden müssen ca. 25 % anzahlen. Bevor die Maschinen das Werk verlassen, werden 80 % überwiesen. Daher haben hohe Auftragseingänge eine steigende Liquidität zur Folge
- Neben den verbuchten Auftragseingängen in Höhe von 300 Mio. EUR gibt es zusätzliche Reservierungen über weitere 300 Mio. EUR. Sobald die Kunden eine Anzahlung geleistet haben, werden diese Bestellungen als Aufträge verbucht
Sonstiges
- 2G Energy ist es gelungen, in das Mining-Geschäft einzusteigen. Es wurden mehrere Aufträge zur Elektrifizierung von großen australischen Minen gewonnen. Die neue Kundengruppe verbessert die unternehmensinterne Diversifikation weiter
- Zollrisiken bei Exporten in die USA tragen die Kunden
- In den USA wird ein Rental-Geschäft aufgebaut, wodurch sich zusätzliche Absatzchancen ergeben
Strategie und Ausblick
2G Energy ist ein Wachstumstitel, der Chancen ergreifen möchte.
Während bisher eine Wachstumsrate von 10 % p.a. angestrebt wurde, erwartet das Management für 2026 und 2027 Umsatzsteigerungen im Bereich von 25 % p.a.
2028 könnte sich die Wachstumsrate sogar noch weiter erhöhen, weil ab diesem Zeitpunkt die neue große Montagehalle (Fließbandfertigung) erstmals zur Verfügung steht.
Außerdem rechnet 2G Energy ab 2028 mit deutlich steigenden Margen, weil die neu errichteten Anlagen dann erstmals in einem relevanten Ausmaß Serviceumsätze generieren werden.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Konzern bereits 2029 die Milliardenmarke beim Umsatz überschreiten wird.
Bis 2030 will 2G Energy zu einem globalen Technologieführer im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung aufsteigen. In allen Geschäftsbereichen soll eine Top 3-Marktposition erreicht werden.
Die Wachstums- und Diversifikationsstrategie wird also beschleunigt fortgesetzt. Das kann anhand von zwei Kennzahlen gut verfolgt werden.
Umsatzanteil Auslandsgeschäft

Seit 2011 ist der Umsatzanteil des Exportgeschäfts von 10 % auf aktuell knapp 50 % gestiegen.
Damit ist 2G nicht mehr abhängig vom Auftragseingang des wirtschaftlich stagnierenden Heimatmarktes.
Umsatzanteil Servicegeschäft
Die Erfahrung zeigt, dass es beim Verkauf von neuen Maschinen immer wieder zu zyklischen Schwankungen kommt.
Um die erreichte Ertragskraft abzusichern, wird das Servicegeschäft gezielt ausgebaut. Das gelingt über zwei Hebel.
Erstens steigt der Anteil der Vollwartungsverträge, da Kundengruppen wie Kommunen, Bergwerksbetreiber oder Eigentümer von Data Centern Paketlösungen bevorzugen.
Zweitens erwirbt 2G Energy seit einiger Zeit gezielt kleinere Servicegesellschaften. Diese Strategie erscheint uns sehr sinnvoll:
- Erhöht den Anteil wiederkehrender Serviceumsätze
- Günstige Kaufpreise (ca. 10-facher Nettogewinn)
- Wenn die Kunden mit dem Service zufrieden sind, werden sie nach dem Ende der Lebensdauer eine neue Maschine von 2G Energy erwerben
- Keine Klumpenrisiken, da jede Übernahme nur wenige Mio. EUR kostet

Während der Umsatzanteil des Servicegeschäfts 2011 noch bei mageren 13 % lag, sind es mittlerweile schon 43 %.
Weil aktuell unglaublich viele Neumaschinen abgesetzt werden, wird der prozentuale Anteil des Servicegeschäfts kurzfristig etwas sinken.
Sobald die neuen Kraftwerke einige Monate laufen, springt auch der Serviceumsatz an, was zu einem weiteren Wachstumsschub führt.
Fazit zum Hauptversammlungsbesuch
Auf der letztjährigen Hauptversammlung wurde zwar schon vom großen Potential berichtet, beim Auftragseingang hat sich aber noch nicht viel getan.
Mittlerweile ist es der Gesellschaft aber gelungen, etliche Großaufträge an Land zu ziehen.
Daher steht nun die Ausweitung der Produktionskapazitäten im Fokus.
Da die Wachstums- und Margenziele durch konkrete Aufträge abgesichert sind, halten wir diese für erreichbar.
Das erklärt, warum wir die Formulierung „ready for take off“ gut nachvollziehen können.
Die Aussicht auf deutlich höhere Wachstumsraten hat sich unter den Aktionären herumgesprochen.

Kursentwicklung

Zum Zeitpunkt des Börsengangs im Jahr 2007 lag der Kurs der 2G Energy Aktie bei 2,00 EUR.
Knapp 20 Jahre später kostet ein Anteilsschein 55,00 EUR. Wer zum IPO 1.000 EUR investiert hat, verfügt nun über eine Positionsgröße von 27.500 EUR.
Das entspricht einer Rendite von 20 % p.a. (Total Return, inklusive Dividenden).
Die Wertsteigerung erfolgte allerdings nicht stetig, sondern in Schüben.
Damit die Entwicklung künftig planbarer wird, arbeitet das Unternehmen neben der Wachstumsstrategie auch an einer verbesserten Diversifikation:
- Portfolio wurde von einer auf drei Produktkategorien erweitert
- Internationalisierung, um unabhängig vom deutschen Heimatmarkt zu werden
- Fokus auf wiederkehrende Einnahmen (Service und Rental)
Im Jahr 2026 zog der Aktienkurs nach der Veröffentlichung von Aufträgen zur Energieversorgung von Data Centern zunächst stark an.
Seitdem wird die 2G Energy Aktie vom Kapitalmarkt als „KI-Titel“ betrachtet. Die Folge: Die Kursentwicklung hängt stark an der Performance führender KI-Aktien.
Aus unserer Sicht ist das nicht ganz richtig, denn:
- 2G Energy stellt nicht nur Anlagen zur Energieversorgung von Data Centern her, sondern profitiert darüber hinaus auch noch von anderen Megatrends
- Im Gegensatz zu Hardware-Herstellern wie Nvidia oder Micron bleibt es nicht beim einmaligen Umsatz, sondern es fließen im Anschluss auch noch wiederkehrende Serviceerlöse
In den folgenden Abschnitten untersuchen wir, ob die 2G Energy Aktie aufgrund der aktuellen Kurskorrektur (26 % gegenüber dem Allzeithoch) unterbewertet ist und sich somit für einen Kauf bzw. Nachkauf anbietet.

Operative Performance
Kennzahlenübersicht
| Jahr | 2023 | 2024 | 2025 | 2026(e) | 2027(e) | Langfristige Erwartung |
| Umsatz in Mio. EUR | 365 | 375 | 398 | 490 | 620 | |
| Umsatzwachstum | 17 % | 3 % | 6 % | 23 % | 27 % | 12 % p.a. |
| EBIT in Mio. EUR | 27 | 33 | 26 | 49 | 74 | |
| EBIT-Marge | 7,6 % | 8,9 % | 6,6 % | 10,0 % | 12,0 % | |
| Gewinn in Mio. EUR | 18 | 24 | 17 | 34 | 51 | |
| EPS in EUR | 1,00 | 1,32 | 0,93 | 1,87 | 2,87 | |
| EPS-Wachstum | 10 % | 32 % | -30 % | 101 % | 53 % | 12 % p.a. |
| Dividende in EUR | 0,17 | 0,20 | 0,21 | 0,35 | 0,50 |
2025 litt die Gesellschaft unter Wachstumsschmerzen (neue ERP-Software und Einstellung weiterer Vertriebsmitarbeiter).
Im laufenden Jahr deutet sich ein deutlicher Umsatzschub bei einer gleichzeitigen Margensteigerung an: Die Ertragskraft könnte sich verdoppeln.
Umsatzwachstum

| Zeitraum | Umsatzwachstum pro Jahr (CAGR) |
| 2007-2025 (18 Jahre) | 17,9 % |
| 2015-2025 (10 Jahre) | 10,0 % |
| 2020-2025 (5 Jahre) | 10,1 % |
Im langfristigen Durchschnitt ist 2G Energy um 10 % p.a. gewachsen.
Nun beschleunigt sich der Wachstumskurs.
Gewinnentwicklung

In der Vergangenheit war das Unternehmen kaum diversifiziert. Der Fokus lag auf der Herstellung von Blockheizkraftwerken für Biogas-Landwirte.
In den letzten Jahren hat sich das geändert: Durch den Ausbau des Produktportfolios konnten viele neue Kundengruppen gewonnen werden.

Von 2016 bis 2024 wurde die EBIT-Marge in jedem Jahr gesteigert.
2025 machten sich dann vorübergehende Wachstumsschmerzen bemerkbar.
2026 dürfte die operative Gewinnmarge auf ca. 10 % steigen, 2027 könnte ein neuer Rekordwert von 12,0 % erreicht werden.

| Zeitraum | Gewinnwachstum pro Jahr (CAGR) |
| 2007-2025 (18 Jahre) | 14,6 % |
| 2015-2025 (10 Jahre) | 20,0 % |
| 2020-2025 (5 Jahre) | 6,5 % |
Durch die Vielzahl an zuletzt gewonnenen Aufträgen wird die Ertragskraft stark anziehen.
Blick auf die Bilanz

Mit einer Eigenkapitalquote im Bereich von 50 % verfügt 2G Energy über eine solide Bilanz.

Das Eigenkapital verzinste sich in den letzten Jahren mit rund 15 % p.a.
Damit konnte das Aktionärsvermögen im Einklang mit dem Umsatzwachstum gestärkt werden.
Für den Zeitraum von 2026-2028 rechnet der Vorstand mit einem beschleunigten Umsatzwachstum im Bereich von 25 % p.a.
Aufgrund von höheren Margen sollte die Eigenkapitalrendite auf ca. 20 % steigen.
Trotzdem könnte es erforderlich werden, eine kleine Kapitalerhöhung durchzuführen, um das Aktionärsvermögen im Einklang mit dem Umsatz zu erhöhen.

Kapitalallokation
Für die langfristige Rendite einer Aktienanlage ist es von entscheidender Bedeutung, wie gut der erwirtschaftete operative Cashflow angelegt wird.
Wir trauen 2G Energy auf nachhaltiger Basis (2027e) folgende Kennzahlen zu:
- Umsatz: 620 Mio. EUR
- EBIT-Marge: 12,0 %
- EBIT: 74,4 Mio. EUR
- Zinsen: -1,0 Mio. EUR
- EBT: 73,4 Mio. EUR
- Steuerquote: 30 %
- Nettogewinn: 51,4 Mio. EUR
- Zahl der Aktien: 17,9 Mio.
- Gewinn je Aktie: 2,87 EUR
Betrachten wir nun, wie der Gewinn in Höhe von 51,4 Mio. EUR aufgeteilt wird.
Wachstumsinvestitionen (24,0 Mio. EUR oder 47 % des Gewinns)
Aktuell sind rund 200 Mio. EUR verzinsliches Kapital im Unternehmen gebunden.
Unter der Annahme einer durchschnittlichen langfristigen Wachstumsrate von 12 % p.a. muss die Eigenkapitalbasis ebenfalls um 12 % oder 24 Mio. EUR pro Jahr gestärkt werden.
Wenn wir diese Wachstumsinvestitionen vom erwarteten Gewinn abziehen, ergibt sich ein kalkulatorischer Free Cash Flow von 27,4 Mio. EUR oder 1,53 EUR je 2G Energy Aktie.
2G Energy Aktie Dividende (9,0 Mio. EUR oder 18 % des Gewinns)

Trotz des Wachstumskurses schüttet 2G Energy seit 2011 Dividenden aus. Die Zahlungen wurden noch nie gekürzt.
Obwohl der Gewinn 2025 um 30 % gesunken ist, wurde die Dividende erneut erhöht.
Damit unterstreicht das Management die Zuversicht, dass der Gewinnrückgang nicht von Dauer ist, sondern durch einmalige Sondereffekte ausgelöst wurde.

Die Ausschüttungsquote liegt bei knapp 20 % des Gewinns. So erklärt sich auch die niedrige anfängliche Dividendenrendite von knapp unter einem Prozent.
Wir halten es für sinnvoll, dass der Großteil des Gewinns einbehalten wird. Durch die gezielte Stärkung des Aktionärsvermögens kann der Wachstumskurs abgesichert werden.
Darüber hinaus liegt die Performance der 2G Energy Aktie seit dem Börsengang bei 20 % p.a. – das Unternehmen hat sich also das Recht erarbeitet, den Gewinn größtenteils einbehalten zu dürfen.
Aktienrückkäufe (0,0 Mio. EUR oder 0 % des Gewinns)

Aktien werden nicht zurückgekauft, da der Überschuss vollständig zur Finanzierung des Wachstumskurses benötigt wird.
Verbleibender Betrag (18,4 Mio. EUR oder 35 % des Gewinns)
Zusammengefasst ergibt sich folgende Kapitalallokation:
| in EUR | in % | |
| Nachhaltige Ertragskraft | 51,4 Mio. | 100 % |
| abzgl. Wachstumsinvestitionen | -24,0 Mio. | -47 % |
| abzgl. Dividendenzahlungen | -9,0 Mio. | -18 % |
| abzgl. Aktienrückkäufe | -0 Mio. | -0 % |
| = verbleibender Betrag | 18,4 Mio. | 35 % |
Da 2G Energy aktuell mit mehr als 12 % p.a. wächst, wird der verbleibende Betrag ebenfalls einbehalten. So kann das Eigenkapital schneller aufgebaut werden.
Sobald die Wachstumsrate sinkt, wird der Free Cash Flow stark steigen, was perspektivisch deutlich höhere Dividendenzahlungen ermöglicht.
Insgesamt schätzen wir die Kapitalallokation als wachstumsorientiert und wertmaximierend ein. Damit sind wir nun bereit für die Bewertung der 2G Energy Aktie.

Bewertung der 2G Energy Aktie
In den folgenden Abschnitten
- ermitteln wir die jährliche Renditeerwartung einer Investition,
- kalkulieren den fairen Wert der 2G Energy Aktie
- und beschreiben die optimale Investitionsstrategie
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Bewertung anhand des KGV
Jetzt validieren wir unsere Einschätzung zur Bewertung der 2G Energy Aktie noch anhand des historischen Kurs-Gewinn-Verhältnisses.

In den letzten zehn Jahren wurde die 2G Energy Aktie durchschnittlich mit einem KGV von 25 bewertet.
Keine Frage, das ist eine hohe Bewertung. Diese erscheint aber gerechtfertigt:
- Lange Historie von hohen Wachstumsraten
- Auftragseingang hat sich vervielfacht – kommendes Wachstum ist vorprogrammiert
- 2G Energy profitiert nicht nur von einem Wachstumstreiber, sondern von verschiedenen Megatrends
- Servicegeschäft sichert die Ertragskraft ab
Zur aktuellen Bewertung: Wer dem Unternehmen 2027 einen Gewinn je Aktie von 2,87 EUR zutraut, kommt auf ein Forward-KGV von 19,2.
Damit liegt das Forward-KGV sogar unterhalb des langfristigen Bewertungsdurchschnitts.
Allerdings überraschte das Unternehmen Ende letzten Jahres mit einer Gewinnwarnung (unter anderem aufgrund der verzögerten Umstellung auf ein cloudbasiertes Softwaresystem).
Vor diesem Hintergrund scheint es so, als wollen einige Aktionäre erst einmal abwarten, ob die hohen Auftragseingänge in den nächsten Quartalen in profitables Umsatzwachstum verwandelt werden können.
Nach dem Besuch der Hauptversammlung sind wir diesbezüglich optimistisch. Frei von Risiken ist eine Investition allerdings nicht.

Chancen und Risiken
Aktuell sprechen alle Indikatoren dafür, dass sich das Umsatz- und Gewinnwachstum stark beschleunigt.
Die angestrebte Wachstumsbeschleunigung erhöht allerdings auch die Risiken.
Kurzfristig gesehen besteht die Gefahr, dass einzelne Zulieferer nicht in der Lage sind, die eigene Produktion schnell genug hochzufahren. Das würde das Umsatz- und Gewinnwachstum ausbremsen.
Mittelfristig hat 2G Energy mit dem Risiko zu kämpfen, dass nicht mehr genügend neue Aufträge zur Energieversorgung von Data Centern eingehen. Ebenfalls denkbar ist, dass bereits erteilte Aufträge storniert werden.
Daher sollte das Unternehmen diesem Geschäftsfeld keinen zu hohen Anteil der Produktionskapazitäten zuweisen.
Besser wäre es, wenn es gelingt, in den nächsten Quartalen auch noch einige Aufträge zum Aufbau von Reservekraftwerken zu gewinnen.
Darüber hinaus besteht bei jedem Projektgeschäft die Gefahr, dass es aufgrund von Verzögerungen (Montage, Logistik und Inbetriebnahme) zu einer verspäteten Realisierung von Umsätzen und Gewinnen kommt. Das könnte Prognosesenkungen erforderlich machen.
Zu guter Letzt korreliert die Kursentwicklung aktuell sehr stark mit großen KI-Titeln. Wenn diese abverkauft werden, könnte sich die Korrektur der 2G Energy Aktie ausweiten.
Zusammengefasst gehen wir also davon aus, dass die Kursentwicklung auch in Zukunft volatil bleiben wird. Wer keine ausreichende Risikobereitschaft mitbringt, sollte den Titel meiden.

Fazit zur 2G Energy Aktie: Ready for Take-off
Operative Entwicklung
Vor einem Jahr deutete sich eine bevorstehende Beschleunigung der Wachstumsraten an.
In der ersten Jahreshälfte ist es nun gelungen, Aufträge in einem Volumen von 480 Mio. EUR zu gewinnen. Bis zum Jahresende könnte der Auftragseingang auf 750-1.000 Mio. EUR steigen.
Zum Vergleich: Der mit dem Verkauf von Maschinen erzielte Umsatz des Jahres 2025 lag bei 230 Mio. EUR.
Es sieht also danach aus, dass 2G Energy dieses Jahr drei- bis viermal so viel Auftragsvolumen gewinnt, wie im Vorjahr an Maschinenumsatz erzielt wurde.
Das Wachstum wird also stark anziehen. Erfreulich ist, dass 2G Energy neben der Energieversorgung von Data Centern noch über einige weitere Wachstumstreiber verfügt. Dazu kommt das wiederkehrende Servicegeschäft.
Bewertung
Trotz des starken Kursanstiegs erscheint die 2G Energy Aktie zum aktuellen Kurs ziemlich interessant.
Das Forward-KGV liegt bei 19,2 – und damit rund 25 % unter dem historischen Bewertungsdurchschnitt.
Auch das jährliche Wertsteigerungspotential liegt im deutlich zweistelligen Prozentbereich.
Persönliches Vorgehen
Wer an der Börse ein Vermögen aufbauen möchte, muss sich in Geduld üben.
Unternehmen, die über ein großes Wachstums- und Wertsteigerungspotential verfügen, sollten langfristig begleitet werden.
Daher habe ich mich bisher noch von keiner einzigen 2G Energy Aktie getrennt. Sollte sich die aktuelle Kurskorrektur ausweiten, würde ich meine Position vermutlich sogar aufstocken.
Im Kapitel „Bewertung der 2G Energy Aktie“ haben wir beschrieben, ab welchem Kursniveau sich ein Kauf oder eine Aufstockung anbietet.
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Alle unsere Artikel zur 2G Energy Aktie
Recherchequellen
Hier folgt eine Auflistung der wichtigsten Recherchequellen:
| Recherchequelle | Was ist dort zu finden? |
| Aktienfinder.net | Grafiken und Kennzahlen zur fundamentalen Entwicklung |
| Marketscreener.com | Analystenschätzungen zur künftigen Entwicklung |
| TIKR.com | Grafiken und Kennzahlen zur fundamentalen Entwicklung |
| 2G Energy | Besuch der Hauptversammlung 2026 |
| 2G Energy | Geschäftsbericht 2025 |
| 2G Energy | Investorenpräsentation Juni 2026 |
| YouTube | CEO- und CFO-Interview bei Glaser und Spang, dem Börsenpodcast |
| 2G Energy | Pressemeldung Juli 2026: Auftragseingang von 480 Mio. EUR in der ersten Jahreshälfte |
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